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Grimmen Formel 1 wird an den Sund geholt
Vorpommern Grimmen Formel 1 wird an den Sund geholt
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00:04 16.01.2015

Stralsund wird Schauplatz der Formel 1 — zumindest im Kleinformat. Am 28. Februar werden an der Fachhochschule Stralsund die Landesmeisterschaften des internationalen Technologiewettbewerbs „Formel 1 in der Schule“ ausgetragen. Bis jetzt haben sich bereits 17 Teams aus ganz Mecklenburg-Vorpommern angemeldet, um in Wettrennen gegeneinander anzutreten. Das sind so viele, wie bisher noch nie.

Bei Formel 1 in der Schule geht es darum, dass Schüler zwischen elf und 19 Jahren einen Miniatur-Formel 1-Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und schließlich ins Rennen schicken.

„Die Landesmeisterschaft hierher zu holen, ist eine tolle Marketingmaßnahme für uns“, sagt Rudi Wendorf, Pressesprecher der FH. Er betont, dass diese Idee vor allem auf der guten Zusammenarbeit zwischen dem Schulzentrum am Sund und der FH fußt. Seit mehrenen Jahren gibt es bereits eine intensive Kooperation und gemeinsame Projekte. Unter anderem auch bei dem Formel 1-Wettbewerb, denn vom gymnasialen Teil des Schulzentrums werden fünf Teams mit an den Start gehen.

Sie alle sind Schüler der sogenannten Mint-Klassen, also jener Klassen, die besonders in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (Mint) gefördert werden. In der Schule werden sie bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb besonders von den Lehrern Matthias Rose und Reinhard Lembke betreut, zudem erhalten sie optimale Unterstützung von den Mitarbeitern der FH.

Gemeinsam mit Sven Koenig, Laboringenieur aus dem Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, entwickelten einige Schüler eine Testrennstrecke für die mit Gaspatronen betriebenen Boliden. „Dafür haben wir auch einen Zeitmesser entwickelt“, erklärt Koenig. Er hofft, dass künftig mögliche Teams anderer Schulen die Bahn auch für Trainingseinheiten nutzen. Mit von vielen Seiten konnte die rund 3000 Euro teure Bahn gebaut werden. „Vor allem das Maritime Zentrum Frankenvorstadt hat uns unterstützt, genauso wie create MV und die Möbelwerke“, zählt Koenig auf.

Morgen, am Tag der offenen Tür am Schulzentrum, soll die Bahn zum ersten Mal in Betrieb genommen werden. „Dann können wir unseren Boliden auf die Bahn schicken“, sagt Ben Hlawatschke vom Team „Anders“, das in den vergangenen Monaten eifrig geplant und konstruiert hat. „Wir sind wegen des Wettbewerbs schon sehr aufgeregt“, sagt Bens Teamkollegin Antonia Pacyniak.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Schüler des gymnasialen Schulteils des Schulzentrums am Wettbewerb teilgenommen, der damals in Greifswald stattfand. „Bei diesem Wettbewerb werden Schüler an Probleme herangeführt, mit denen sie sich in einem Studium an der Fachhochschule auch auseinander setzen würden“, sagt Rudi Wendorf. Natürlich wolle man potenzielle Studenten mit der Nase darauf stoßen, wo der künftige Studienort sein könnte. „Gerade weil im Bereich der Naturwissenschaften erheblicher Nachwuchsmangel herrscht“, sagt Wendorf.

Seit einem dreiviertel Jahr bereitet sich die FH auf die Landesmeisterschaft vor. „Wir müssen eine Jury zusammen stellen und haben uns gefreut, dass viele unserer Professoren und Studierenden dabei sein möchten“, sagt Wendorf. Für den Wettbewerbstag hoffen alle Beteiligten auf viele Zuschauer, die die Teilnehmer anfeuern und sich umschauen. „Es wird an diesem Wochenende ein buntes Rahmenprogramm geben. Wir öffnen einige Labore und unser ThaiGer-Team wird sich genauso präsentieren wie das Racing-Team“, verrät der Pressesprecher.

Formel 1 in der Schule
Am 28. Februar finden an der Fachhochschule die Landesmeisterschaften des internationalen Wettbewerbs „Formel 1 in der Schule“ statt.
17 Teams aus ganz Mecklenburg-Vorpommern haben sich bisher für den Technologie-Wettstreit angemeldet.
5 Teams vom gymnasialen Schulteil des Schulzentrums am Sund werden antreten.
9.40 Uhr werden die ersten Miniatur-Rennwagen auf die Strecke geschickt.
15.20 Uhr finden die Knock-Out-Rennen statt.
Wohnhäuser im Gewerbegebiet?
An der Chausseestraße in Lauterbach sollen weitere Wohnhäuser entstehen. Wie viele, ist derzeit noch unklar. Der Eigentümer des Areals, Enno Heise, hatte den Neubau von zwei Wohnhäusern auf einem Gelände am Wohnmobilstellplatz beantragt. Dieses ist allerdings laut gültigem Bebauungsplan ein Gewerbegebiet, Wohnen wäre dort nur eingeschränkt, beispielsweise für Inhaber einer dort ansässigen Firma, erlaubt.
Heise würde für sein Vorhaben keine Genehmigung bekommen. „Deshalb hat der Vorhabenträger eine Änderung des Bebauungsplans beantragt“, fasste der Putbusser Bauamtsleiter Thomas Möller das Ansinnen des Bauherren zusammen: Aus einem Teil des geplanten Gewerbe- soll ein so genanntes Mischgebiet werden. Das ließe — zumindest begrenzt — den Bau von Wohnungen zu. „Natürlich in einem ausgewogenen Verhältnis“, ergänzte die Landschaftsplanerin Kirsten Fuß. „Deshalb heißt es ja Mischgebiet.“
In welchem Verhältnis die künftigen Gewerbebauten und die Wohngebäude stehen, liegt in den Händen der Stadt, machte Bauamtsleiter Möller den Mitgliedern des Ausschusses für Bau, Ordnung, Umwelt und Naturschutz klar. Eine Aufteilung im Verhältnis von 50:50 sei ebenso denkbar wie 60:40. Weiter sollte die Schere bei den Bebauungsmöglichkeiten nicht auseinandergehen.
„Auf der Seite wollten wir eigentlich gar keine weitere Bebauung“, erinnerte Ausschussmitglied Jörg Riemer an die Bauchschmerzen, die die Stadtvertreter mit der beantragten Änderung des Bebauungsplans hatten. Aus diesem Grunde war der Antrag in den Fachausschuss verwiesen worden. Der scheint nichts gegen eine Änderung zu haben, will sich auf seiner nächsten Sitzung aber erst konkretere Pläne zeigen lassen. Dass die ursprünglichen nicht 1:1 umgesetzt wurden, begründet Enno Heise mit fehlender Nachfrage möglicher Nutzer. Maik Trettin



Miriam Weber

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