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Forsthof kann gebaut werden

Eickhof Forsthof kann gebaut werden

In Eickhof entsteht ein Bürohausgebäude der Forstverwaltung Schlemmin

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Wolfgang Freiherr von Massenbach und seine Frau Adelheid freuen sich über den Fortschritt der Bauarbeiten in Eickhof.

Quelle: Anika Wenning

Eickhof. Viel Geduld mussten Wolfgang Freiherr von Massenbach und seine Frau Adelheid mitbringen. Der Besitzer der Forstverwaltung Schlemmin, die rund 1000 Hektar Wald bewirtschaftet, suchte jahrelang in der Region nach einem Standort für einen Forsthof. Doch die Suche gestaltet sich schwierig. „2005 hatten wir es bereits in Neuenrost probiert“, berichtet der 79-Jährige. „Dort haben wir dann jedoch eine Absage bekommen. Die Begründung war, dass der Nachbar sehr schwierig ist und er sicherlich Probleme machen würde.“ Ein Angebot aus Ahrenshagen lehnte er damals aufgrund der Grundstückspreise ab.

2010 sei dann der Schlemminer Ortsteil Eickhof ins Gespräch gekommen. Doch auch dort seien immer wieder neue Hürden auf das Paar zugekommen. Unter anderem sei die Baugenehmigung vom Landkreis Vorpommern-Rügen zunächst wieder zurückgezogen worden, weil es sich um ein Wasserschutzgebiet handle. „Wir hatten zwischenzeitlich schon die Hoffnung aufgegeben“, berichtet die 73-Jährige. Im Sommer 2013 sei dann endlich das Okay gekommen und so langsam nehme das Projekt auch Form an.

Die rund 1000 Quadratmeter große Halle steht bereits seit Juli vergangenen Jahres. „Hier müssen nur noch einige Restarbeiten gemacht werden“, erklärt Wolfgang Freiherr von Massenbach. Das Wohn- und Bürohaus auf dem ehemaligen Gelände des Gutshauses soll im Juli oder August diesen Jahres fertig sein. Hier soll es dann auch Zimmer für Gastjäger geben. „Da es immer noch so kalt ist, stocken die Arbeiten momentan allerdings etwas“, erklärt Wolfgang Freiherr von Massenbach, der plant Brennholz auf seinem Forsthof zu produzieren.

Bürgermeisterin Christel Kranz freut sich, dass endlich gebaut werden kann. In Eickhof leben derzeit 16 Einwohner. „Das wertet den Ortsteil immens auf. Ich habe immer dafür gekämpft und war froh, als es endlich geklappt hat“, erklärte sie auf OZ-Nachfrage.

Schon seit vielen Jahren standen die Wohnungen im ehemaligen Gutshaus leer. Auf dem Gelände sei in der Vergangenheit immer wieder illegal Müll abgeladen worden. „Wir haben unter anderem sechs Tiefkühlschränke entsorgt und im Graben war ein alter Trabbi“, erklärt Adelheid von Massenbach.

Von Anika Wenning

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