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Freilichtmuseum knackt 60000-Besucher-Marke

Klockenhagen Freilichtmuseum knackt 60000-Besucher-Marke

Cartoon-Ausstellung und Familienangebote gehörten zu den Rennern

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Historisches Handwerk wird im Museum regelmäßig vorgestellt, dazu gehörte im Sommer auch das Schafscheren. FOTO: PETER SCHLAG

Klockenhagen. Das Freilichtmuseum Klockenhagen konnte in diesem Jahr 60 134 Gäste begrüßen. Etwas weniger als im letzten Jahr, so Fried Krüger in der Mitgliederversammlung des Museumsvereins. Dennoch könne man sehr zufrieden sein, sagte der Geschäftsführer. „Seit drei Jahren liegen wir damit stabil bei rund 60 000 Besuchern. Damit sind wir in einem Bereich, der ohne weiteres Mitwachsen beim Personal wie in der Vermarktung nicht mehr groß steigerungsfähig ist“

 

OZ-Bild

Heute wird’s wieder voll in Klockenhagen – das Museum lädt zum traditionellen Martinsfest ein. FOTO: FRANK BURGER

Im Juli und August kamen wir an Grenzen.Fried Krüger,

Geschäftsführer

Dass in diesem Jahr wieder die 60 000-Besucher-Marke geknackt werden konnte, freut auch Vereinsschef Jan Berg. Er verwies darauf, dass das Freilichtmuseum Klockenhagen damit das besucherstärkste Museum der Stadt sei und sich unter anderem mit einer solchen Einrichtung wie dem Pommerschen Landesmuseum Greifswald messen könne.

Während es in der Vorsaison eher zäh lief, seien die Ferienmonate Juli und August geradezu grandios gewesen, erläuterte Krüger den Vereinsmitgliedern. Täglich habe man zwischen 400 und 800 Besucher begrüßen können. Die Einnahmen in diesen beiden Monaten lagen bei rund 150 000 Euro.

Besonders gut angenommen worden seien die Cartoon-Ausstellung „Wilde Tiere“ im Katen Völkshagen und die Familienangebote. Die Konzerte in der Reihe Naturklänge hingegen seien nicht gut gelaufen.

„Deshalb werden wir unser Engagement einstellen“, kündigte er an. „Deutlich wurde im Juli und August, dass die Kapazitätzgrenze erreicht worden war. Steigerungen nach oben sind nicht mehr möglich“, erläuterte Krüger. Da pflichtete ihm Heiko Körner bei. Der Leiter des Ribnitz-Damgartener Bauamtes war in der Mitgliederversammlung einstimmig in den Vorstand gewählt worden. Aus seiner Sicht, so Körner, komme es künftig darauf an, die Qualität zu halten und das Museum „in die Breite“ zu entwickeln, soll heißen: Es müsse stärker auf saisonverlängernde Maßnahmen gesetzt werden.

Da erhofft sich Geschäftsführer Fried Krüger einiges vom Spielebodens im Haus Lütten Klein und dem Nachbau des Backhauses Hanstorf. Die Arbeit an beidenObjekten komme gut voran, schätzt er ein.

Mehrere Familien oder Gruppen sollen künftig auf dem Dachboden von Haus Lütten Klein historische Spiele in authentischer Atmosphäre spielen können. Auch das Backhaus Hanstorf wird in Zukunft ein wetterunabhängiges Mitmachangebot sein. Überdies soll es übers ganze Jahr die Klockenhäger versorgen.

Fried Krüger informierte darüber, dass der Ribnitzer Bäckermeister Thomas Müller nach der Fertigstellung des Backhauses eine Verkaufskraft übers ganze Jahr einstellen wolle.

Einmal mehr sei in diesem Jahr deutlich geworden, wie wetterabhängig das Museum sei, machte der Geschäftsführer abschließend deutlich. „Deshalb ist auch der Dreiklang von Gaststätte, Spieleboden und Backhaus für Schlechtwetterperioden so wichtig.“

Edwin Sternkiker

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