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Grimmen Gestochen scharfe Körperkunst
Vorpommern Grimmen Gestochen scharfe Körperkunst
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00:01 15.07.2016
Marcel Pahnke arbeitet hier an einem Tattoomotiv. Paul Riotte schaut seinem Kollegen dabei über die Schulter und bringt seine Ideen ein.

Immer mehr Menschen lassen sich ein Tattoo stechen. 15 Prozent der Deutschen sind bereits tätowiert, Tendenz steigend. Doch was sind beliebte Motive und aktuelle Trends in der „Grimmener Tattooszene“?

Das einzige Studio in Grimmen ist das „INKlusiv tattoo and streetwear“. Das Geschäft läuft gut, ein Tattootermin bei Inhaber Paul Riotte muss – aufgrund der großen Nachfrage – ein Jahr im Voraus ausgemacht werden. Vor kurzer Zeit wurde deswegen mit Marcel Pahnke aus Stralsund ein zweiter Tätowierer ins Boot geholt. Riottes Frau Franziska Krökel kümmert sich um den Bereich Nageldesign, außerdem gehören Piercings und Permanent make up zum Angebot des Studios.

„Man kann eigentlich keinen genauen Trend bei den Motiven erkennen, weil die Möglichkeiten einfach so vielfältig sind, ein Tattoo zu gestalten“, erzählt Riotte, fügt aber hinzu: „Im Moment sind Mandalas beliebt, aber auch Klassiker wie Blumen, Totenköpfe oder Kindernamen sind aktuell.“ Pahnke ergänzt: „Es sind immer weniger kleine Tattoos gefragt, die Einsteigertattoos werden größer. Ein weiterer Teil unser Arbeit ist das Verändern bereits gestochener Tattoos, in der Fachsprache Cover Up genannt.“

Die Voraussetzung für das erste Tattoo ist die Volljährigkeit des Kunden, Ausnahmen werden teilweise ab einem Alter von 16 Jahren bei Einverständnis der Eltern gemacht. Der Kunde sollte zudem gesund sein und eine geeignete Anfängerstelle wählen, zum Beispiel den Arm. Die schmerzhafteste Zone beim Tätowieren ist laut Aussage der Fachleute der Rippenbogen. „Eine Sitzung für ein durchschnittlich großes Motiv dauert etwa zwei Stunden. Das Schöne ist, die Vorurteile gegenüber Menschen mit Tattoo werden immer weniger, unser Beruf immer anerkannter“, weiß Riotte. Wie die boomende Grimmener Tattooszene beweist.

as

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