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Grimmen Grammendorfer mit 1505 Euro pro Kopf im Minus
Vorpommern Grimmen Grammendorfer mit 1505 Euro pro Kopf im Minus
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00:05 26.01.2018
Bello wird teurer: Hundehalter in der Gemeinde Grammendorf müssen in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen. Quelle: Foto: Patrick Pleul/ Dpa
Grammendorf

Den Haushalt der Gemeinde Grammendorf für das laufende Jahr haben die Gemeindevertreter während ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Die Planung muss aber noch vom Landkreis bestätigt werden. Das jetzt auf dem Tisch liegende Zahlenwerk lässt den Grammendorfern so gut wie keinen finanziellen Spielraum mehr. Laut amtlicher Erhebung steht die Gemeinde mit mehr als 440000 Euro im Minus. Im Finanzplanungszeitraum, der bis 2021 festgeschrieben ist, bedeutet das laut Amt Recknitz-Trebeltal eine rein rechnerische Pro-Kopf-Verschuldung von 1505 Euro.

Bescheinigt wird der Gemeinde unterm Strich eine „weggefallene dauernde Leistungsfähigkeit“. Können sich die Grammendorfer künftig noch sogenannte freiwillige Leistungen wie Unterstützung von Kulturellem oder Dorffesten leisten? In den Sternen steht zudem, ob sich die Gemeinde in absehbarer Zeit einen neuen Kommunaltraktor als Ersatz für ihren neun Jahre alten Trecker zulegen kann.

Um etwas mehr Geld in die Kassen zu spülen, haben die Gemeindevertreter als „Maßnahme zur Haushaltskonsolidierung“ beschlossen, Hundehalter noch mehr zur Kasse zu bitten. So wurde die Hundesteuer rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres erhöht. Für den ersten Hund sind nun 30, für den zweiten 60 und für den dritten sowie jeden weiteren Hund 100 Euro im Jahr fällig. Bislang wurden in der Gemeinde 20 Euro für den ersten Hund, 40 Euro für den zweiten sowie 60 Euro für den dritten und jeden weiteren Hund erhoben.

pf

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