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Grimmen Grimmener Fußballer unterliegen in Greifswald
Vorpommern Grimmen Grimmener Fußballer unterliegen in Greifswald
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04:35 11.03.2013
Markus Müller (links) vom Grimmener SV im Zweikampf. Quelle: Werner Franke

Verbandsliga: Greifswalder SV 04 — Grimmener SV 3:1 (2:0). In jedem Vorbericht von Greifswalder Seite war zu lesen, dass man körperliche Akzente setzen wollte. Dies taten die Boddenstädter dann auch, zwei Grimmener Spieler wurden verletzt. Das am Ende ein nicht unverdienter 3:1-Erfolg des Greifswalder SV 04 auf dem Papier stand, hätte man von Grimmener Seite nach dem Spielverlauf schon akzeptiert. „Der Gegner hat seinen Stil durchgezogen und wurde gelassen. Ihnen ist kein Vorwurf zu machen“, resümierte Trainer Pasch. Grimmen haderte mit dem Schiedsrichter Gindler aus Waren.

Grimmen begann engagiert. Bereits in der ersten Minute hatte Stephan Rambow die erste Großchance für den Grimmener SV, scheiterte aber aus Nahdistanz an Moritz im Greifswalder Tor. In der fünften Minute erreichte ein Eckball von Christian Schmidt den Kopf von Karsten Opitz, der das Tor nur knapp verpasste. Diese Anfangsoffensive überstanden die Greifswalder unbeschadet und kamen nun immer besser ins Spiel. Ein toller Angriff über die linke Seite der Hansestädter blieb noch ungenutzt. Grimmen merkte nun, dass die Greifswalder Verteidiger nicht die Schnellsten waren und versuchten diese durch die Nahtstellen der Viererkette zu überwinden, dies gelang aber selten, da Greifswald auch sehr ballsicher agierte. Viele Fouls und Meckereien prägten das Geschehen. Höhepunkt war ein grobes Foulspiel von Sven Berndt an Stephan Rambow, was für den Schiedsrichter aber nicht zur gelben Karte reichte. Aus einer Grimmener Ecke entstand dann in der 30. Minute das 1:0. Grimmen führte seinen Eckstoß kurz aus und verlor den Ball. Alexander Werwath traf den Ball aus 20 Metern, sodass dieser genau im Winkel einschlug. Fünf Minuten später dann fast die Antwort der Gäste. Ein langer Ball von Oliver Bollhagen landete bei Patrick Jeschke, doch dessen Direktabnahme ging über das Tor. Besser machten es die Hausherren. Ein Pass landet beim pfeilschnellen Tom Fraus, der sich wohl noch auf gleiche Höhe mit dem letzten Grimmener Verteidiger befand und dieser war nicht mehr einzuholen und schoss zum 2:0 ein. Sportlich hatte Greifswald seinen Gegner nun im Schwitzkasten und körperlich schwächte man diesen nun auch noch. Ein weiteres grobes Foulspiel von Schade an Arend, dessen Fuß sofort anschwoll, reichte dem Schiedsrichter erneut nicht für eine gelbe Karte. Arend wurde sofort ausgewechselt. Karsten Opitz bekam einen Tritt gegen sein Schienbein und musste in der Kabine bleiben. Stephan Rambow machte kurz vor der Pause dann sein erstes Foul und sah gelb. Es ging beim 2:0 für die Hausherren in die Kabinen.

Trainer Pasch stellte das Spiel nun taktisch um und das wurde belohnt. Aber erst einmal hatten die Trebelstädter Glück, als Fraus in der 46. Minute eine Riesenchance zum 3:0 ausließ. In der 48.

Minute wurde dann ein Schuss von Markus Wollenburg unhaltbar zum 2:1 abgefälscht und Grimmen war wieder im Spiel. Die Trebelstädter waren nun körperlich präsenter. Stephan Rambow mit einem Fernschuss in der 56. Minute verpasste das Tor nur knapp. In der 60. Minute dann ein weiterer Aufreger: Brian Kozlowski setzte sich über die rechte Seite durch und brachte den Ball in die Mitte, wo erst kurz vor der Torlinie geklärt wurde. Stephan Rambow wurde vor seinem Nachschuss zu Fall gebracht. Schiedsrichter Gindler pfiff und zeigte auf den Punkt. Stephan Rambow ballte die Faust, freute sich über die Chance zum Ausgleich, sah ein Lachen des Schiedsrichters in seine Richtung, der dann auf Freistoß für den Gastgeber entschied. Grimmen machte nun auf und lief natürlich die Gefahr, Konter einzufangen. Ein weiterer Handelfmeter wurde dem Gast verwehrt. In der 87. Minute sorgte Fraus mit dem 3:1 für die Entscheidung. Am Ende ein Heimsieg für die Greifswalder, der in Ordnung geht, auch wenn Grimmen eine tolle Reaktion zeigte in Hälfte zwei.

Rupp, Nienkirchen (75. Olbrich), Arend (45. Klein), Opitz (46. Max), Rambow, Jeschke, Bollhagen, Wollenburg, Kozlowski, C. Schmidt, Müller.

Der Gegner hat seinen Stil durch-

gezogen.“Eckhard Pasch, Trainer Grimmener SV

Christian Bockhahn

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