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Grimmen Grimmener Heimatforscher gestorben
Vorpommern Grimmen Grimmener Heimatforscher gestorben
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06:54 16.03.2019
Kurt Noske Quelle: FOTO: OZ-Archiv
Grimmen

Einer der verdienstvollsten Grimmener Bürger des letzten Jahrhunderts lebt nicht mehr. Kurt Noske starb in seinem 92. Lebensjahr am 26. Februar in Berlin und wird auch dort seine letzte Ruhe finden. Der gebürtige Grimmener, Pädagoge und Heimatforscher hat seine Heimatstadt über Jahrzehnte geprägt, zahlreiche Bücher über die Stadtgeschichte veröffentlicht und mehr als 300 heimatgeschichtliche Artikel für die OSTSEE-ZEITUNG und andere Magazine verfasst.

Allein an seinem letzten Buch zur 725-Jahrfeier der Stadt hat Kurt Noske insgesamt sieben Jahrzehnte gearbeitet. Denn Heimatgeschichte ist seit der Jugendzeit ein Steckenpferd Kurt Noskes gewesen. Die veröffentlichten Bücher sind immer mit hohem Aufwand entstanden. So nutzte er für sein Buch zur 725-Jahrfeier der Stadt mehr als 100 Quellen. Wichtig waren ihm dabei immer die Menschen. Im Vorwort des Buches schrieb er so auch: „Die Geschichte einer Stadt oder eines Dorfes ist die Geschichte derer, die darin lebten und arbeiteten.“

2012 übergab er sein stadtgeschichtliches Lebenswerk, 15 dicke Ordner, an die Stadt Grimmen. Aber auch andere, von Kurt Noske verfasste Bücher, finden sich in fast jedem Haushalt der Stadt Grimmen wieder. Dazu gehört beispielsweise die Festschrift zum Grimmener Heimatfest 1957. Die Festbroschüre zur 700-Jahrfeier im Jahre 1987 „Grimmen - ein Stadtrundgang“ ist ein Klassiker, wenn es um heimatgeschichtliche Literatur geht und war damals in einer Auflage von 8000 Exemplaren erschienen. Für sein jahrzehntelanges Engagement als Heimatforscher ehrte ihn die Stadt Grimmen 2007 als „Bürger des Jahres.“

Als Sohn eines Schuhmachers, seine Mutter war Hausfrau und arbeitete später in der Großbäckerei, war Kurt Noske am 24. Juni 1927 zur Welt gekommen. Als Jugendlicher musste er noch im Krieg kämpfen, wurde 1946 aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrte nach Grimmen zurück. Kurt Noske arbeitete als Lehrer, war später als Studienrat Direktor der Erweiterten Oberschule in Grimmen. Nach dem Tod seiner Frau zog er nach Rostock. Doch auch dort interessierte er sich weiter für das Geschehen in Vorpommern, las immer noch die Grimmener Lokalausgabe der OSTSEE-ZEITUNG.

Almut Jaekel

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