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Grimmen Grimmens Wände sollen sauber bleiben
Vorpommern Grimmen Grimmens Wände sollen sauber bleiben
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00:00 27.02.2013
Kinder- und Jugendparlament sowie Stadtschülerrat berieten in der Wander-Grundschule. Quelle: Christine Drabsch
Grimmen

Am Montag, bei der zweiten gemeinsamen Tagung von Kinder- und Jugendparlament sowie Stadtschülerrat, wurde darüber beraten, wie dieses Projekt laufen könnte, das schon im Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplanes (LAP) vorgestellt wurde. Bis Mitte März soll dafür ein Förderantrag gestellt werden. Frank Fiella, Schulsozialarbeiter an der Förderschule Grimmen, sammelte die Vorschläge der jungen Leute aus den Grundschulen, der Koch-Regionalschule und dem Gymnasium der Stadt.

Ziel des Projektes ist es, Schmierereien auf Hauswänden und Betriebsgebäuden im Stadtgebiet zu entfernen und möglichst durch ansehnliche Graffiti zu ersetzen. Die Vorschläge der Schüler für den Projektverlauf reichten von einer Fahrt nach Berlin, wo ein Treffen mit der Politaktivistin Irmela Mensah-Schramm vorgesehen ist, die sich dort um rechtsextreme Graffitis kümmert, bis zur Erarbeitung von Flyern, der Präsentation des Projektes im Internet und im TV-Radio-Grimmen. Auch ein Graffiti-Künstler sollte das Projekt begleiten. Angeregt wurde außerdem, die Einsätze der Schüler zu filmen und an den Schulen weitere freiwillige Helfer zu gewinnen. Jenny Bast, Schulsozialarbeiterin an der Wander-Grundschule, riet, bis zum Jahresende auch eine Wanderausstellung auf die Beine zu stellen, gespickt mit Fotos von den beschmierten Wänden, vor und nach den Einsätzen. Diese Ausstellung könnte dann nach Barth und Ribnitz-Damgarten ausgeliehen werden. Diese Städte wollen sich nämlich an dem Projekt „Parolenfreie Stadt“ nach Grimmener Beispiel beteiligen, sagte Jenny Bast.

Das Kinder- und Jugendparlament hat sich im vorigen Jahr um den Zustand der Spielplätze gekümmert, sie gesäubert, den Reparaturbedarf notiert und seine Erkenntnisse dem Stadtparlament übergeben.

Außerdem wurden Fragebögen verteilt, in denen die Kinder potentielle Gefahrenherde im Straßenverkehr genannt haben. „Wir fragen immer mal wieder nach, was sich inzwischen verändert hat“, meinte Frank Fiella.

Einstimmig sprachen sich die Mitglieder der Kinder- und Jugendparlamentes dafür aus, in diesem Jahr keine Wahlen für das KiJuPa zu veranstalten. Das Parlament müsse in den Schulen der Stadt erst noch etwas bekannter werden, unterstrich Fiella. Maxi Stutz, Schulsozialarbeiterin an der Robert-Koch-Regionalschule, berichtete, dass ein Glücksrad im Bau ist, das bis zum Monatsende fertiggestellt wird.

Die Sponsorensuche für das KiJuPa war jedoch schon erfolgreich. Die Stadtbäckerei Kühl konnte gewonnen werden, die dankenswerterweise für jedes Treffen der jungen Parlamentarier einen Imbiss bereitstellt.

Christine Drabsch

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