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Grimmen Große Museumsnacht mit freiem Eintritt geplant
Vorpommern Grimmen Große Museumsnacht mit freiem Eintritt geplant
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00:43 24.04.2018

Rettungsversuch für die zauberhafteste Stralsunder Nacht im Jahr: Nachdem die „Lange Nacht des offenen Denkmals“ auf Grund des hohen Defizits, das die Veranstaltung Jahr für Jahr verursacht hat, bereits vor dem Aus stand, wird sie nun mit neuem Namen völlig neu konzipiert wieder aufgelegt. Aus der „Langen Nacht des offenen Denkmals“ soll bereits in diesem Jahr eine „Lange Nacht der offenen Museen“ werden. Dies kündigte Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) während der jüngsten Bürgerschaftssitzung an.

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Neue Veranstaltung soll „Lange Nacht des offenen Denkmals“ ersetzen

In ihrer bisherigen Form hat es die „Lange Nacht des offenen Denkmals“ 15 Jahre lang gegeben – immer im September. Zuletzt war die Zahl der zahlenden Besuch stark zurückgegangen. Zur „Langen Nacht der offenen Museen“ soll der Eintritt deshalb nun frei sein.

„Wenn eine Veranstaltung nicht mehr funktioniert, versuchen wir etwas anderes. Mit diesem Arbeitsauftrag hat die Verwaltung intern bereits die Möglichkeit der Durchführung einer ,Langen Nacht der offenen Museen’ im September dieses Jahres geprüft“, sagte Badrow. Durch den bevorstehenden Umbau des Meeresmuseums im Katharinenkloster sowie der neuen Ausstellungskonzeption im Stralsund Museum gebe „es Zeigenswertes, das wir den Stralsunder Einwohnern im Rahmen einer Museumsnacht schon in diesem Jahr gern präsentieren würden“.

Auch das Ozeaneum wolle sich an einer „Langen Nacht der offenen Museen“ beteiligen. Badrow: „Das Ozeaneum feiert sein zehnjähriges Jubiläum und sollte sich auch den Stralsundern präsentieren, die es bis heute nicht in unser Highlight unter den Museen in der Stadt geschafft haben.

Auch viele kleinere Ausstellungen sollen in die Veranstaltung eingebunden werden. Wie der Chef der Stralsunder Tourismuszentrale, André Kretzschmar, sagte, sei demnächst eine Runde geplant, zu der alle Initiativen und Stralsunder eingeladen werden sollen, die sich bisher an der Denkmalnacht beteiligt haben. Dabei solle ausgelotet werden, inwiefern die bisher sehr vielfältigen kulturellen Angebote der Denkmalnacht in die Museumsnacht integriert werden könnten.

Die Leiterin des für die städtischen Museen zuständigen Amtes für Kultur, Welterbe und Medien, Steffi Behrendt, betonte zunächst, dass ergänzende Kulturangebote im weitesten Sinne etwas mit dem Thema „Ausstellung“ zu tun haben sollten. Im weiteren Verlauf der Bürgerschaftsdebatte zeigte sich Badrow auf Nachfrage von Grünen-Fraktionschef Jürgen Suhr etwas flexibler bei den Möglichkeiten für das Kulturprogramm rundherum. Beispielsweise könnte die bisher von der Stimmung während der Denkmalnacht einzigartige Badstüberstraße, wo die Anwohner ihre Häuser geöffnet sowie Essen und Trinken serviert haben, dem OB zufolge weiter „ein schönes Bindeglied“ zwischen dem Ozeaneum und den musealen Einrichtungen in der Altstadt sein.

Das Budget für die „Lange Nacht des offenen Denkmals“ lag bei rund 70000 Euro im Jahr. Während in den Anfangsjahren noch bis zu 10000 Menschen ein Eintrittsbändchen kauften, waren es im vergangenen Jahr nur noch rund 3500 Leute, weshalb sich das Event für die Tourismuszentrale als Veranstalter zu einem dicken Minusgeschäft entwickelte. Dennoch war die Nacht immer sehr gut besucht, weil viele Menschen einfach durch die Stralsunder Altstadt schlenderten, um die besondere Stimmung zu genießen, ohne ein Bändchen zu kaufen.

Benjamin Fischer

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