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Gutshaus-Leben als Selbstversorger

Brönkow Gutshaus-Leben als Selbstversorger

Besitzer wollen in Brönkow (Vorpommern-Rügen) einen Arche-Hof einrichten und einen Hofladen betreiben.

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Bärbel Tanz mit einer ihrer Gescheckten, die aber nicht fürs Foto posieren möchte...

Quelle: Peter Franke

Brönkow. Bis zu ihrem 60. Geburtstag wollten Hartmut und Bärbel Tanz das Brönkower Gutshaus (Vorpommern-Rügen), das sie 2010 kauften, saniert haben. Das war der Plan. Doch beide sind inzwischen 60 Jahre alt. „Es wird wohl eine Lebensaufgabe“, sagt Bärbel Tanz. Alles sei nicht so schnell gegangen, wie man sich das erhofft habe. Das Ehepaar, zu dessen Haushalt sieben Kinder im Alter zwischen vier und 27 Jahren gehören, hat allerdings schon viel erreicht.

Der Villen-Anbau, in dem die Familie wohnt, ist bis auf den Eingangsbereich komplett saniert. „Wir machen alles selbst, was irgend geht“, erklärt Bärbel Tanz. Dazu zählt auch das Bewirtschaften des wieder urbar gemachten Gartens, 800 Quadratmeter groß, in dem unter anderem auch viele Obstbäume gepflanzt wurden. Zudem stehen uralte Apfelbäume auf dem Grundstück. „Wir haben Früchte an einen Experten geschickt, um die Sorten bestimmen zu lassen“, erzählt die Frau des Hauses.

Tanz’ bezeichnen sich als Selbstversorger. Auch zu diesem Zweck tummeln sich inzwischen drei Kühe, mehr als 30 Schafe, an die 20 Ziegen sowie diverses Federvieh auf dem Grundstück. „Wir haben Fleisch und Eier, lassen auch Felle gerben“, berichtet Bärbel Tanz. Obst und Gemüse komme aus dem eigenen Garten.

Auch mit der Sanierung eines Flügels des Gutshauses hat die Familie begonnen. Vor vielen Jahren war in den Bau eine Zwischendecke eingefallen. Unmengen von Schutt mussten beräumt werden. Das Gebäude verfügt aktuell über 29 Zimmer. „Einige Wände werden wir wohl rausnehmen, um den ursprünglichen Zustand wieder herstellen zu können“, erläutert Bärbel Tanz.

Bei vielen Arbeiten im Innenbereich, an der Fassade und am Dach müssen Vorgaben der Denkmalpflege eingehalten werden. Mit einer halben Million Euro Kosten rechnen die Tanz’, um alles wieder herzurichten. Eine richtig teure Angelegenheit wird wohl auch die Dachsanierung. Zu DDR-Zeiten war das Gebäude komplett mit Asbestplatten eindeckt worden.

Familie Tanz hat unterdessen noch eine große Stallanlage zugekauft, die an das Grundstück grenzt. Auch die braucht Sanierung. „Wir wollen dort einen Arche-Hof einrichten und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen halten“, blickt Bärbel Tanz in die Zukunft. Und dann ist da noch die Idee eines eigenen Hofladens...

Peter Franke

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