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Grimmen Handwerks-Junggesellen glänzen
Vorpommern Grimmen Handwerks-Junggesellen glänzen
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03:46 13.03.2013

Das kann sich doch sehen lassen! „Besonders schön ist, dass die Gesamtergebnisse besser sind als in den vergangenen Jahren“, freute sich Hans-Peter Siegmeier, Präsident der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern.

Bei der gestrigen Freisprechung der Gesellen im Löwenschen Saal des Rathauses ließ er es sich nicht nehmen, zu gratulieren.

Zu denen, die den Gesamtdurchschnitt ordentlich aufwerteten, gehören David Riemer, Martin Spörle und der Grimmener Felix Jäsch. Die drei jungen Männer erlernten den Beruf des Kfz-Mechatronikers und erzielten bei den Winterprüfungen die besten Ergebnisse. Mit dem Gesellenbrief in der Tasche wird David Riemer, der sich während seiner Ausbildung beim Autohaus Boris Becker auf Nutzfahrzeugtechnik spezialisierte, zwar in eine andere Stadt ziehen, aber an seine Lehrzeit erinnert er sich gern: „Natürlich geht unser Dank an alle Lehrer, aber ganz besonders an unseren Klassenlehrer Holger Pärschke“, so der 22-jährige Stralsunder. Das kann Martin Spörle nur bestätigen. Der 25-Jährige freut sich darüber, dass er in seinem Ausbildungsbetrieb eine Stelle bekam. Und auch der Dritte im Bunde bleibt der Region erhalten. Felix Jäsch zieht es nach seiner abgeschlossenen Ausbildung im Autohaus Hückstädt nach Bergen. Zu den Besten zählt auch Peter Kühn. Der 24-Jährige lernte in Sassnitz Kfz-Mechatroniker. Besonders gute Prüfungsleistungen lieferte Nicole Fricke, die einzige Dame im Bunde, ab. Sie ist nun Konditorin.

Insgesamt wurden am Nachmittag 46 Junggesellinnen und —gesellen von Kreishandwerksmeister Stephan Zschirpe frei gesprochen. „Der Freispruch hat eine lange Tradition“, so Zschirpe. „Er spricht euch frei von Unwissenheit und frei für neue Erfahrungen.“ Ähnlich formulierte es Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU): „Leben Sie Ihre Träume! Mit der Ausbildung in der Tasche haben Sie eine gute Grundlage dafür.“ Er erwähnte außerdem die Wichtigkeit des Handwerks, nannte es einmal mehr einen wichtigen Pfeiler der Stadt.

An die Aussage von Alexander Badrow, einen Beruf mit Perspektive gewählt zu haben, schloss sich der Wunsch des Landrats Ralf Drescher (CDU) an: „Bleiben Sie dem traditionellen Handwerk treu, aber auch neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen.“ Als beste Werbung für das Handwerk und den Beweis der hohen Bildungsqualität sah Hans-Peter Siegmeier die gestern frei gesprochenen Gesellen. „Die Handwerkskammer hat die Zeichen der Zeit längst erkannt“, so Siegmeier. Er verwies darauf, dass die Lehrstellenbörse im Internet frühzeitig die Chance gebe, sich um eine ausgeschriebene Lehrstelle zu bewerben. Zudem werde die kostenfreie Lehrstellen-App mit 1100 Aufrufen pro Monat gut angenommen.

Miriam Weber

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