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Grimmen Haus III der Stadt wird modern
Vorpommern Grimmen Haus III der Stadt wird modern
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00:01 12.08.2016
Das Haus III der Stadtverwaltung wird ab dem nächsten Jahr vollständig von innen saniert. Fotos (3): Almut Jaekel

Grimmen Abriss der ehemaligen Kaufhalle in der Tribseeser Vorstadt, die Sanierung des Hauses III der Stadtverwaltung und erster Spatenstich für den Anbau an der Neubauer-Grundschule – in Grimmen waren für den Spätsommer mehrere Baumaßnahmen angekündigt. Wie es damit aktuell aussieht, darüber informiert die Stadträtin und Bauamtschefin Heike Hübner.

Ein großes Vorhaben in der Stadt ist die Sanierung des Hauses III der Stadtverwaltung. Wie geht es damit voran?

Heike Hübner: Die Planungen sind abgeschlossen und wir bereiten die Ausschreibungen vor. Im September/Oktober sollen sie veröffentlicht werden. Ich rechne damit, dass die Bauarbeiten Anfang 2017 beginnen.

Wie viele Mitarbeiter sind in diesem Verwaltungsgebäude tätig und wo werden sie während des Baus arbeiten?

Hübner: Im Haus III arbeiten 27 Mitarbeiter. Bis die Arbeiten beginnen, sollen alle umgezogen sein. Wir haben damit ja schon Erfahrung von den vorherigen Sanierungen. Alle 27 Mitarbeiter werden während der Bauarbeiten in der Nähe, am Marktplatz, arbeiten und miteinander vernetzt sein.

Wie lange soll denn die Sanierung dauern und was wird konkret gemacht?

Hübner: Ich rechne mit einem bis eineinhalb Jahren. Die Arbeiten an diesem Gebäude haben ja schon begonnen. Die Fenster wurden schon vor Jahren saniert, das Dach im vorletzten Jahr. Jetzt geht es um die komplette Innensanierung. Auch an der Fassade soll noch etwas geschehen. Und es wird ein Fahrstuhl eingebaut.

Werden alle Mitarbeiter wieder ins Haus zurückkehren?

Hübner: Ja, das ist geplant. Aber vielleicht wird die eine oder andere Abteilung dann an anderer Stelle im Haus zu finden sein.

Woher kommt das Geld für diese Sanierung und wie teuer wird es?

Hübner: Das Geld kommt zu großen Teilen aus der Städtebauförderung. Außerdem gibt es Mittel aus dem Stadthaushalt und eine Kofinanzierung. 2,7 Millionen Euro sind insgesamt eingeplant. 1,3 Millionen Euro davon kommen aus Städtebaufördermittel und 1,1 Millionen Euro werden kofinanziert.

Thema Regionalschule: Gibt es einen genauen Termin, wann die ehemalige Kaufhalle an der Robert-Koch-Regionalschule, die später ein Bowlingcenter war, abgerissen werden soll, um den dort geplanten Erweiterungsbau vorzubereiten?

Hübner: Es wird Herbst werden. Gegenwärtig wird beispielsweise ein Schadstoffkataster erarbeitet. Das Bowlingcenter soll als Vorbereitung der Erweiterung der Regionalschule verschwinden. Die Ausschreibungsmodalitäten sind kompliziert. Weil wir mit den Gesamtinvestitionskosten bei einer Summe von etwa sieben Millionen Euro liegen, sind schon bei Planungsleistungen EU-weite Ausschreibungen notwendig. Das ist sehr aufwändig und erhöht die Vorbereitungszeit. Beim geplanten Erweiterungsbau an der Neubauer-Grundschule sieht es ähnlich aus.

Auch auf dem alten Friedhof hat sich baulich etwas getan.

Hübner: Ja, dort haben wir das alte Sozialgebäude abgerissen und durch einen Wohncontainer ersetzt. In dessen einer Hälfte gibt es jetzt einen Sozialraum für die dortigen städtischen Mitarbeiter. In der anderen Hälfte sind öffentliche Toiletten, die es vorher auf diesem Friedhof gar nicht gab. Dazu gehört auch eine behindertengerechte Toilette.

Können die Toiletten schon genutzt werden?

Hübner: Derzeit fehlt noch ein Geländer. Aber Ende August sollte alles fertig sein.

Almut Jaekel

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