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Grimmen Hitze lässt Kraut in Trebel wuchern
Vorpommern Grimmen Hitze lässt Kraut in Trebel wuchern
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00:00 29.08.2018
Grimmen

Viele Hindernisse muss die Poggendorfer Trebel im Grimmener Stadtgebiet derzeit überwinden. Der Zulauf zur Trebel ist im Bereich der Altstadt stark verkrautet.

In den kommenden Wochen werden Fluss und Zuläufe entkrautet

Riesiges Gebiet

Fast 75 000 Hektar groß ist das Gebiet, das der Wasser- und Bodenverband Trebel betreut. Insgesamt 1094 Kilometer fließendes Gewässer gehören dazu. Auf 272 Kilometern Länge fließt das Wasser durch Rohrleitungen. Die meisten von ihnen, nämlich etwa 60 Prozent, sind älter als 40 Jahre.

Das Wasser bahnt sich nur sehr langsam seinen Weg durch das überwucherte Flussbett.

Doch die Mitarbeiter des Wasser- und Bodenverbandes Trebel arbeiten aktuell bereits daran und entkrauten das Gewässer. Sie seien gesetzlich aufgrund des geltenden Gewässerunterhaltungsplans dazu verpflichtet, sagt Ute Wojtek von der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen.

Es handele sich um ein komplexes Gewässernetz, um das sich der Wasser- und Bodenverband kümmert. Deshalb müsse priorisiert werden, in welchen Bereichen dem Kraut zuerst der Garaus gemacht wird.

„Überall gleichzeitig können die Mitarbeiter nicht sein“, sagt die Mitarbeiterin des Landkreises und bittet damit gleichzeitig bei den aufmerksamen Einwohnern um Verständnis. Das Wasser finde auch so seinen Weg. Der Trebel und seinen Bewohnern mache der Bewuchs also nichts aus, berichtet sie. Aus Artenschutzgründen werde nicht das ganze Jahr hindurch gekrautet, sondern in der Regel erst ab Ende Juli oder Anfang August. So wolle man dem Fluss einen freien Weg in der kalten Jahreszeit verschaffen. Und so auch Platz schaffen, wenn der Herbst und seine naturgemäßen Regenschauer auf die Stadt niedergehen. Denn die Trebel und ihre Zuläufe nehmen natürlich auch das Regenwasser auf und transportieren es auf natürlichem Wege ab.

Das bestätigt auch die Geschäftsführerin des Wasser- und Bodenverbandes Regina Kahl. „Wir sind dabei, die Entkrautung läuft“, sagt sie auf OZ-Nachfrage. Per Hand und Minibagger reinigen die Mitarbeiter die Trebel aktuell von dem Bewuchs, der in diesem Jahr aufgrund des langen und heißen Sommers etwas höher als sonst gewachsen ist.

Drei Mal pro Jahr werden die Trebel und ihre Zuläufe in und um Grimmen in dieser Art gereinigt. Die Maßnahme im August sei in diesem Jahr die zweite ihrer Art, erklärt Regina Kahl. Ein drittes Mal folge dann im späten Herbst. Niemand müsse sich also wundern, dass der kleine Fluss zurzeit noch grün blüht. Die Mitarbeiter kümmern sich darum.

Carolin Riemer

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