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Grimmen Hochzeitssaison beginnt Mitte März
Vorpommern Grimmen Hochzeitssaison beginnt Mitte März
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00:00 18.02.2017

Am 17. März beginnt in Grimmen die Hochzeitssaison 2017. Dann nämlich findet die erste Trauung des Jahres in der Trebelstadt statt – in luftiger Höhe im Wasserturm. „29 Paare haben sich bereits für dieses Jahr Termine für ihre Hochzeit bei uns vormerken lassen“, sagt Standesbeamtin Sylvia Wehlitz. Die meisten möchten im historischen Rathaussaal Ringe und das Ja-Wort tauschen.

Im vergangenen Jahr traten 43 Paare in Grimmen vor einen Standesbeamten. „Das ist normaler Durchschnitt, wir haben immer so zwischen 40 und 50 Hochzeiten“, weiß Sylvia Wehlitz. 2017 habe es übrigens elf Trauungen hoch oben im Turm gegeben. Neun der in 2017 frisch Vermählten kamen von außerhalb. „Die weiteste Anreise hatte eine Braut aus Brasilien, die einen Grimmener geheiratet hat“, sagt die Standesbeamtin. Bei Nicht-Grimmenern, die hier heiraten, seien es in den meisten Fällen Paare, die einst hier lebten, deren Familie noch hier zu Hause ist und die zum Feiern in die alte Heimat kommen würden.

Haupt-Hochzeitsmonat 2017 war der Juni mit elf Eheschließungen, gefolgt vom Juli mit sieben. Im Mai, August und Oktober gab es jeweils fünf Hochzeiten. Fünf der Hochzeitsgesellschaften waren weitaus größer als 35 Gäste, damit hätten sie weder in den Wasserturm gepasst – dort finden etwa 18 Gäste Platz – noch in den ehemaligen Trauraum im Haus II der Stadtverwaltung.

„Seit etwa drei Jahren nutzen wir den Rathaussaal für unsere Trauungen, und die Resonanz ist durchweg positiv“, sagt die Standesbeamtin. Viele Gäste hätten bequem Platz, aber auch wenn die Hochzeitsgesellschaft kleiner sei, könne man den Raum ansprechend gestalten. Außerdem sei es für Rollstuhlfahrer komfortabler und auch Kinderwagen und Menschen mit Rollatoren hätten genügend Raum und den Fahrstuhl.

Außerhalb der beiden zugelassenen Räume in Grimmen dürfen die Standesbeamten Trauungen nur vornehmen, wenn es sich um Nottrauungen handelt, erzählt Sylvia Wehlitz. Beispielsweise, wenn es für einen der Partner eine lebensbedrohliche Situation gibt. Einmal in ihrer Standesbeamtinnen-Laufbahn habe sie ein solches Paar getraut – am Sterbebett.

Etwa eine Stunde nimmt sich Sylvia Wehlitz im Normalfall Zeit, um „in die Bräute reinzufühlen, was sie mögen, wie sie ticken“. Denn die Frauen seien es doch meist, die beim Heiraten den Ton angeben.

„Nur mit etwas Zeit finde ich heraus, was die Paare möchten, und was sie nicht möchten“, sagt sie. Etwa drei bis vier Paare pro Jahr wollen zum Beispiel nur den rechtlichen Teil der Trauung durchführen, andere kommen mit ganz speziellen Musikwünschen oder wissen genau, wer die Braut hereinführen darf.

Lange Anmeldungen sind übrigens fürs Heiraten nicht mehr notwendig: „Wenn zwei Grimmener heiraten möchten, kann das ganz schnell gehen, auch mal von vormittags auf nachmittags. Ansonsten gelte die Anmeldung zur Eheschließung ein halbes Jahr, danach sei sie abgelaufen. Grimmener müssen mit 50 Euro Kosten rechnen: 10 Euro für die Eheurkunde und 40 für die Prüfung der Voraussetzungen. Wenn die Trauung an einem Sonnabend stattfinden soll, kommen weitere 75 Euro dazu.Almut Jaekel

OZ

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