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Höhere Umlage tut Gemeinden richtig weh

Born Höhere Umlage tut Gemeinden richtig weh

Amt Darß/Fischland: Vorhaben sollen nicht auf Eis gelegt werden, Kommunen brauchen Nachtragshaushalte.

Born. Einstimmig haben die Mitglieder des Amtsausschusses den Nachtragshaushalt des Amtes Darß/Fischland beschlossen. 436 200 Euro stellte das Gremium damit zur Verfügung.

Erforderlich war der Nachtragsetat im Zusammenhang mit der gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem einstigen Kämmerer der Amtes. Allein dafür werden laut Plan 390 000 Euro locker gemacht. Das restliche Geld wird in die Erweiterung der Serverkapazitäten des Amtes investiert. Als Folge des Nachtragshaushaltes steigt die Amtsumlage um knapp zehn Prozentpunkte auf dann 41,95 Prozent. Der Amtsvorsteher und Prerower Bürgermeister Andreas Meller (fraktionslos) sieht in der Notwendigkeit für den Nachtragshaushalt „objektive Zwänge“. Als Folge wird es auch in Prerow einen Nachtragsetat geben. Wie sich die Erhöhung der Amtsumlage in Euro und Cent auswirken wird, ist noch nicht ganz klar. Maßstab dafür ist Dierhagen, zusammen mit Prerow die beiden größten Kommunen im Amtsbereich.

Laut Bürgermeisterin Christiane Müller (Linke) schlägt die Erhöhung der Amtsumlage in dem Ostseebad mit rund 89 000 Euro zu Buche. Finanziert werden kann das nur über einen sowieso aufzustellenden Nachtragshaushalt für Dierhagen. Die Erneuerung des Fußbodens in der Kindertagesstätte sowie der Ausbau des Freizeitzentrums sind erst kurzfristig in die Vorhabenliste gekommen. Eines ist für Christiane Müller klar: „Wir werden trotz höherer Amtsumlage keine Projekte auf Eis legen.“

Mit 41 300 Euro kommt die kleinste amtsangehörige Gemeinde Wieck weg. Auch dort ist ein Nachtragshaushalt erforderlich, um die Mehrausgaben bereitstellen zu können. „Der Finanzhaushalt wird sich verschlechtern“, vermutet Bürgermeister Bernd Evers (Freie Wählergemeinschaft).

Ahrenshoops Bürgermeister Hans Götze (CDU) rechnet mit Mehrkosten von rund 46 000 Euro. Generelle Abstriche bei geplanten vorhaben für dieses Jahr werde es nicht geben. Der Entwurf eines Nachtragshaushaltes sehe nach einer ersten Durchsicht „ganz passabel“ aus. Als „dramatische Situation“ bezeichnet Wustrows Bürgermeister Wolfgang Permin (Linke) die zusätzlichen Belastungen für den Haushalt des Ostseebades. Immerhin rund 68 000 Euro werde die Erhöhung der Amtsumlage ausmachen. Wie die Kosten aufgefangen werden können, sei jetzt erst einmal Thema im Finanzausschuss. Einen Nachtragsetat wird auch die Fischlandkommune aufstellen müssen.

 

Timo Richter

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