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Grimmen „Ich wollte Geschichtslehrerin werden“
Vorpommern Grimmen „Ich wollte Geschichtslehrerin werden“
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04:07 09.03.2018

Morgen steigt im Grimmener Stadtkulturhaus „Treffpunkt Europas“ die erste „radio B2 Schlagerparty“. Neben Schlagerstar Norman Langen wird auf der Kulturhausbühne Annemarie Eilfeld erwartet. Die OSTSEE-ZEITUNG sprach mit der 27-Jährige über ihren Auftritt in der Trebelstadt und was sie so in ihrem Leben beschäftigt.

Am Sonnabend der Stargast im Stadtkulturhaus: Annemarie Eilfeld.

Morgen wartet auf Sie im Grimmener Stadtkulturhaus „Treffpunkt Europas“ ein ausverkauftes Haus. Freuen Sie sich auf den Auftritt und waren Sie schon häufiger in der Region? Sagt Ihnen vielleicht sogar die Stadt Grimmen etwas?

Annemarie Eilfeld: Ich freue mich schon sehr auf das Publikum in Grimmen. Zwar war ich live schon häufiger in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs, aber in dieser Region noch nicht, ich bin gespannt, was mich erwartet.

Die Grimmener lieben deutschsprachige Musik. Sämtliche Events im Stadtkulturhaus, welche diese musikalische Richtung bedienen, sind restlos ausverkauft. Wie wichtig ist es Ihnen, immer wieder deutschsprachige Songs rauszubringen und wie sehen Sie die Entwicklung der deutschsprachigen Musik?

Deutsche Titel wurden immer schon gern gehört, es vergeht keine Feier ohne Wolfgang Petrys „Wahnsinn“, Andrea Bergs „Du hast mich tausendmal belogen“ oder „Kling Klang“ von Keimzeit. Und ich finde es schön, dass es in den letzten Jahren wieder mehr „deutsche Partys“ für die tanzenden Fans gibt, auf denen dann auch meine Musik läuft.

Wenn Sie nicht selber im Studio stehen, welche Hits schallen dann durch Ihre Kopfhörer?

Das ist stimmungsabhängig, manchmal aktuelle Charts, französische, spanische, italienische Popsongs bis hin zu den Hits der 90er.

Hätte es mit der musikalischen Karriere nicht geklappt - was wäre dann Ihr Traumberuf gewesen?

Ich wollte immer gern Lehrerin für Geschichte werden, vorwiegend die beiden Weltkriege und die Nachkriegszeit haben mich immer sehr interessiert.

Wenn Sie sich drei Sachen für die Party morgen wünschen könnten - welche wären dies?

Eine Hebebühne, fünf bis zehn Tänzerinnen und ein Feuerwerk. Ich bin da relativ anspruchslos. (lacht)

Sie sind durch eine Castingshow bekannt geworden. Welche Bedeutung messen Sie diesen Formaten in Hinsicht auf die Talententdeckung zu?

Mittlerweile gar keine mehr. Ich weiß auch nicht, weshalb man bei American Idol seit über 20 Jahren erfolgreich Weltstars wie Kelly Clarkson, Carrie Underwood, Oscarpreisträgerin Jennifer Hudson findet und dort sogar Zweit- und Fünftplatzierte durchstarten. Und hier in Deutschland wird man, wenn überhaupt, der nächste Dschungel-Camper. Ich finde es wahnsinnig schade, dass die Sendungen dahingehend entwickelt wurden, dass die Jury-Mitglieder ihre aktuellen Alben und Touren promoten können, während die Kandidaten vorgeführt und teilweise ausgenutzt werden.

Bei der deutschen Soap „GZSZ“ beispielsweise standen Sie bereits vor der Kamera. Würde für Sie eine Karriere als Schauspielerin in Frage kommen und mit welchem internationalen Schauspieler würden Sie gerne einmal vor der Kamera stehen?

Ich bleibe lieber bei der Musik. Schauspiel find ich zwar auch sehr spannend, vor allem im Musical hat es mir richtig Spaß gemacht, aber mein Herz schlägt für meine Songs. Sollte es mich doch mal in die Richtung verschlagen, würde ich mich mit Bastian Pastewka sicherlich blendend verstehen oder aber mit Family-Guy-Macher, Sänger und Schauspieler Seth MacFarlane.

Interview: Raik Mielke

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