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Immer noch ein guter Geheimtipp

Immer noch ein guter Geheimtipp

Der Wasserwanderrastplatz in Nehringen ist bei Besuchern vor allem aufgrund der tollen Natur beliebt

Nehringen Der Sommer ist nochmal zurück gekommen und die Leute zieht es raus in die Natur. Immer noch ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen aus der Region und ein wirklich guter Geheimtipp für viele Urlauber aus dem Raum Berlin und Hamburg ist die Trebellandschaft bei Nehringen. Die OSTSEE-ZEITUNG besuchte am Wochenende den Wasserwanderrastplatz und kam mit Urlaubern und dem Team des Jugendgästehauses „Graureiher“ ins Gespräch.

Gleich an der Slipanlage das erste Highlight: „So etwas sehen auch wir hier sehr selten“, sagt Enno Thoms , Betreuer im Jugendgästehaus „Graureiher“ und zeigt auf die Trebel hinaus.

Dort kommt gerade ein schönes historisches Floß an der kleinen Anlegestelle vorbei. „Wir kommen aus Demmin. Das hier ist einfach Erholung pur“, ruft uns der Hobby-Kapitän zu und schippert weiter in Richtung Tribsees.

„Ein wirklich malerisches Bild – ich musste sofort mein Handy zücken und ein Foto von dem Floß machen, wie es unter der alten Trebelbrücke durchfährt“, sagt Christine Holzner , die mit ihrer Familie gerade einen Badetag in Nehringen genießt. „Diese Gäste, die sich einfach hier unten an der Slipanlage einen entspannten Tag machen, ihren Camper hinstellen, oder ihr Boot ins Wasser lassen, haben wir oft“, erklärt Enno Thoms und sieht dies mit gemischten Gefühlen. Zum einen freue er sich, dass immer mehr Menschen diesen tollen Ort wahrnehmen und nutzen, findet aber, dass man aus finanzieller Sicht hier einige Veränderungen überdenken müsste. „Ich kenne kaum einen Ort, an dem man sein Boot kostenlos ins Wasser bringen kann. Viele Wasserwanderer denken zudem, direkt an der Anlegestelle befindet sich der Rastplatz und kommen gar nicht erst zu uns in den ’Graureiher’“, beschreibt er und betont: „Unsere neue Leiterin Simone Wagner und ich haben das Jugendgästehaus erst im Mai diesen Jahres übernommen. Dementsprechend war es uns in der ersten Saison wichtig, ein Bild von der Situation, den Stärken und Schwächen der Anlage zu bekommen. Ich denke, wir haben viel gelernt und können Veränderungen anstoßen“.

Lob für die Arbeit gab es am Wochenende auf jeden Fall schon mal von Anke Ehrecke , Geschäftsführerin des Vereins Jugendhaus Storchennest, dem Träger der Einrichtung in Nehringen.

„Nachdem wir 2015 einen sehr starken Einbruch bei den Übernachtungen hatten, können wir in diesem Jahr wieder an das Erfolgsjahr 2014 anknüpfen“, freut sich die Geschäftsführerin und hofft, dass sich 2017 auf dem Gelände viel tut. „Wir warten gespannt auf den 23. September“, erklärt Anke Ehrecke. Dann nämlich entscheidet sich im Kranich–Museum auf dem Gutshof Hessenburg ob Nehringen ein für die Region einzigartiges Steinzeitlager bekommt. „Wir haben uns beim Leader-Programm als eines von 34 Projekten beworben und hoffen, dass unsere Idee gefördert wird“, sagt sie. Geplant sind vier Pfahlbaumhäuser, ein Haupthaus, sowie eine Erdhöhle. Zudem soll es mehrere Feuerstellen und einen Steinkreis geben. „Dies soll ein richtig hochwertiges Steinzeitlager werden. Die Kosten würden sich auf 150 000 Euro belaufen“, erklärt Anke Ehrecke.

Während sich die Geschäftsführerin noch auf dem Gelände umschaut, kommen die nächsten Urlauber am Wasserwanderrastplatz an. „Das war genial“, ist Detleff Sauer aus Berlin begeistert und sagt: „Dies muss noch ein richtiger Geheimtipp sein. Wir haben unterwegs kaum jemanden getroffen und konnten bei der Kajaktour die unglaublich schöne Natur vollends genießen.“

Auf dem Zeltplatz ist an diesem Wochenende kein Urlauber anzutreffen. „Die Saison lief sehr gut. So langsam geht sie aber zu Ende“, meint Enno Thoms. Der Kajakverleih boomt hingegen weiter. „Vor allem an den Wochenende kommen sehr viele Leute. Ich bringe die Kajaks dann zum gewünschten Ort und los kann der Spaß auf der Trebel gehen“, erzählt der Betreuer weiter und verrät: „Nach den Sommerferien geht es bei uns nochmal hoch her. Viele Schulklassen wollen bei uns abenteuerliche Tage im Steinzeitlager verbringen.“

Raik Mielke

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Es gab nur eine geringe Anzahl an Horstpaaren / Bauernverband half beim Beringen der Jungstörche

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