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Grimmen Immer weniger Kleingärtner
Vorpommern Grimmen Immer weniger Kleingärtner
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00:00 04.04.2014

37 Prozent der Gärten in der Grimmener Sparte Hoikenrade haben im Moment keinen Pächter. Diese Entwicklung war Thema beim Kleingartenbeirat der Stadt Grimmen bei einem Treffen mit Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU), dem stellvertretenden Bürgermeister Roland Wildgans, der Bauamtsleiterin Heike Hübner und Vertretern des Vorstandes des Regionalverbandes der Gartenfreunde Nordvorpommern.

Die Kleingartenanlage Hoikenrade ist mit mehr als einhundert Jahren Grimmens älteste Anlage. Neben den beiden Kleingartenvereinen Hoikenrade I und II haben auch die Sparten „Schwanenweg“ und „Am Spartenheim“ ihre Parzellen in dieser Anlage. Insgesamt 423 Kleingärten werden von den Vereinen bewirtschaftet.

In den letzten Jahren mussten immer mehr Gartenfreunde aus Altersgründen ihre Parzelle aufgeben. Dies bereitet dem Kleingartenbeirat große Kopfschmerzen. Dessen Vorsitzender Günter Otte wies darauf hin, dass die Vereine die Pflege der freien Parzellen kaum noch gewährleisten können. In einigen Bereichen hat sich die Natur bereits zurückgeholt, was ihr gehört.

Um auszuloten, welche Möglichkeiten das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Stadt Grimmen sehen, den Kleingärtnern beim Bewältigen des Rückbaus dieser Flächen zu helfen, hat der Beirat um dieses Treffen gebeten. Harry Glawe begrüßte die Initiative der Kleingärtner: „Es ist wichtig, dass die vier Vereine zusammenarbeiten und sich um eine Gesamtlösung für Hoikenrade bemühen. Ziel muss es sein, Hoikenrade in einer neuen Struktur als Kleingartengebiet zu erhalten.“ Er versprach zu prüfen, ob das Land den Prozess der Beräumung der freien Gärten unterstützen kann.

Die Kleingärtner werden bei Arbeitseinsätzen in diesen Parzellen beginnen, die Lauben abzureißen und die Hecken zu entfernen. Heike Hübner versprach den Kleingärtnern, sie über den Stadtbauhof mit Arbeitstechnik und bei der Entsorgung zu unterstützen.

„Uns geht es darum, dass wir die gute Zusammenarbeit, die wir mit der Kommune haben, weiter vertiefen und gemeinschaftlich das Fundament für die Umgestaltung von Hoikenrade legen“, sagte Günter Otte.

Die Vorsitzende des Regionalverbandes Gesine Hor schlug vor, bis zum nächsten Treffen der vier Vereine am 16. Mai, den Leerstand in Hoikenrade in einer Gesamtübersicht zu erfassen. Sie begrüßte das Vorhaben der Vorsitzenden dieser Vereine, künftig kooperativ zusammenzuarbeiten, um die Struktur von Hoikenrade den Gegebenheiten anzupassen. Der Regionalverband wird diesen Prozess federführend begleiten.



Hartmut Barkowski

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