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Grimmen In Glewitz entscheiden die Bürger
Vorpommern Grimmen In Glewitz entscheiden die Bürger
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00:00 09.06.2017
Glewitz

Das Thema Windkraft sorgt seit Wochen für Stunk in der Gemeinde Glewitz – genau genommen zwischen der Gemeindevertretung und der Bürgerinitiative „Windkraft Strelow-Bretwisch – Nein, Danke“. Damit soll nun Schluss sein. Die Einwohner sollen selbst entscheiden, ob eventuell auch ohne ausgewiesene Flächen der Bau von Windrädern bei Strelow und Turow möglich sein könnte. Das beschlossen die Glewitzer Gemeindevertreter am Mittwochabend. Am 24. September, am Tag der Bundestagswahl, wird der Bürgerentscheid durchgeführt. „Das minimiert die Kosten“, begründet Glewitz’ Bürgermeister Hartmut Löhrke (CDU). Dennoch wird dies der Gemeinde rund 770 Euro kosten.

Seit Anfang März brodelt es gewaltig in der Gemeinde – vor allem in den Orten Strelow und Turow. Der Grund ist ein von den Stadtwerken Stralsund als Betreiber angedachter Windpark mit maximal 12 Anlagen, die dann rund 200 Meter in den Himmel ragen. Errichtet werden soll dieser am Waldrand nördlich und nordöstlich von Strelow. Eine Windeignungsfläche ist dort nicht ausgewiesen.

Ein Antrag der Bürgerinitiative „Windkraft Strelow-Bretwisch - Nein, Danke“ auf Zulassung eines Bürgerentscheids diesbezüglich wurde von den Vertretern der Kommune abgelehnt.

„Auf Empfehlung der unteren Rechtsaufsichtsbehörde, weil der Antrag formelle und inhaltliche Fehler hat“, erklärt Hartmut Löhrke.

Soll die Gemeindevertretung der Gemeinde Glewitz im Rahmen eines Zielabweichungsverfahrens auf Grundlage des § 6 (2) des Raumordnungsgesetzes die Ausweisung von Windeignungsflächen im Bereich Strelow/Turow entgegen des derzeitigen Raumentwicklungsprogrammes beantragen? – Genau so lautet die Frage, die Einwohnern beim Bürgerentscheid am 24. September gestellt wird.

akr

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