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Grimmen In den Schulalltag geschnuppert
Vorpommern Grimmen In den Schulalltag geschnuppert
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00:05 14.05.2018
Amelie (l.) und Hannah freuen sich, in die Schule zu kommen. Ihnen und ihren künftigen Klassenkameraden gefiel der Schnuppertag. Quelle: Fotos: Anja Krüger

Gespannt, was sie erwartet, stehen die Mädchen und Jungen in der Aula der Grimmener Grundschule „Dr. Theodor Neubauer“. „Ich war schon mal hier und musste ganz viele Aufgaben lösen (der Schuleignungstest – Anm. d. Red.)“, verkündet ein Mädchen schließlich. Pia – sie ist eine der insgesamt 40 zukünftigen Erstklässler. Nun aber saß sie beim Schnuppertag das erste Mal in dem Raum, der ab Mitte August ihr Klassenraum sein wird, lernte ihre zukünftige Klassenlehrerin Denise Hille und auch ihre Mitschüler schon ein wenig kennen.

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Künftige Erstklässler der Neubauer: „Wir sind fit für die Schule!“

„Den Schnuppertag in dieser Form veranstalten wir zum dritten Mal“, berichtet Schulleiterin Birgit Mietzner. Um den Mädchen und Jungen zum einen schon mal einen kleinen Einblick zu geben, wie es in der Schule abläuft, um ihnen die erste eventuell bestehende Angst zu nehmen. „Aber auch, damit sich die Klassenlehrerinnen einen kleinen Eindruck von ihren Schützlingen verschaffen können“, erklärt die Schulleiterin.

Von den Kindertagesstätten der Stadt und umliegenden Orte wird dieses Angebot sehr gern wahrgenommen. „Es ist wirklich super, dass dieser Tag angeboten wird“, meinte Berit Brandenburg, Leiterin der Grimmener Kita Kunterbunt, deren Träger der Verein Jugendfreizeit ist. Dies zeigte auch die große Resonanz. Denn beinahe alle zukünftigen Erstklässler durften schon mal in den Schulalltag reinschnuppern. „Es wird mir hier gefallen“, ist sich die sechsjährige Hannah danach ziemlich sicher. „Und unsere Lehrerin ist auch toll“, fügt sie hinzu. Genauso wie Pia wird Hannah in der Klasse 1b das Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Dass dazu allerhand Unterrichtsmaterialien benötigt werden und auch ein gewisser Ehrgeiz gehört, machte Lennart Ewert den zukünftigen Schülern deutlich. Er wurde bereits im vergangenen Jahr eingeschult und gewährte den „Neuankömmlingen“ einen Blick in seinen Ranzen. Arbeitshefte, Federtasche beispielsweise und schließlich auch die Fibel. „Da muss man jeden Tag drin lesen“, mahnte er. Dem Einwand von Lehrerin Denise Hille, dass man das doch lediglich dürfe, widersprach er ausdrücklich. „Nein, man muss!“, betonte er.

Ganz so streng ging es an diesem Tag natürlich nicht zu. Dass sie aber fit für die Schule sind, bewiesen die Mädchen und Jungen ihrer Lehrerin anhand kleiner Aufgaben, die sie lösen durften. Zahlen beispielsweise in die richtige Reihenfolge bringen – für die Knirpse kein Problem. Zwei Sonnen oder fünf Bälle malen, genauso wenig. Auch, dass sie durchaus schon eine Unterrichtsstunde lang still sitzen und aufpassen können. „In den hiesigen Kindertagesstätten werden die Kinder wirklich gut auf die Schule vorbereitet“, schätzt Schulleiterin Birgit Mietzner ein. Nur das Einhalten der ersten und zugleich wichtigsten Regel für den Unterricht – erst melden und dann nur bei Aufforderung antworten – damit haderte der ein oder andere anfangs noch ein wenig. Wie der quirlige Jeremy. Aber am Ende der ersten Unterrichtsstunde klappte das schon viel besser.

Anja Krüger

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