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Grimmen (K)ein Leben ohne soziale Netzwerke
Vorpommern Grimmen (K)ein Leben ohne soziale Netzwerke
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00:01 06.10.2017
Grimmen

Instagram, Facebook oder Snapchat. Social Media gehört zu unserem heutigen Leben. Besonders die jüngere Generation beschäftigt sich mehr mit Social Media als die „Älteren“.

Es gibt aber auch immer mehr Rentner, die sich ein Smartphone zulegen und die sozialen Netzwerke erkunden. Fakt ist: Heutzutage hat fast jeder Jugendliche ein Smartphone, mit dem unterschiedliche Apps genutzt werden. Und es gibt gewisse Unterschiede, was die Nutzung angeht – vor allem zwischen Mädchen und Jungen. Während Mädchen häufig typische „Beauty-Blogger“ verfolgen, abonnieren Jungen eher Sportseiten oder Gaming-Content.

Gemeinsamkeiten sind beispielweise die Unterstützung bestimmter Vorbilder. Diese können Sportler, Sänger, Tänzer oder Schauspieler sein. Diese abonnieren Jungen und Mädchen, um zu wissen, was ihr Vorbild gerade so macht. „Ich benutze WhatsApp, Instagram und Snapchat, da ich über diese gerne mit Freunden kommuniziere“, sagt Pia Reicke(14). Auch Maarten Lübke (14) sagt, dass er diese Apps auch zum selben Zweck verwendet.

Manche sind schon nahezu abhängig und bleiben den ganzen Tag online. Es gibt aber auch viele, die nur ab und zu mal reinschauen ob sie eine neue Nachricht bekommen haben. Maximilian Grasmann(15) sagt: „Ich nutze WhatsApp und Instagram nur drei Mal täglich für zirka drei Minuten, um mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren und Informationen über Fußball zu erhalten.“ Manche benutzen aber auch sehr viele Apps und genießen die Möglichkeiten. „Ich verwende Twitter, Facebook, WhatsApp, Discord, Skype und Teamspeak zum Zocken mit Freunden“, verrät Mathias Petershagen.

Es gibt also auch Apps, wie Discord und Teamspeak, die für Computerspieler entwickelt sind, um sich miteinander beim Spielen zu verständigen. Die Nutzung von sozialen Neztwerken, Medien und dazugehörigen Apps gehört zum heutigen Leben eben dazu.

Trotz allem scheinen viele zu vergessen – oder sie wissen es nicht besser – das Snapchat, Facebook oder Instagram laut Jugendschutzgesetz erst ab 16 Jahren genutzt werden dürfen.

Jedoch können Eltern ihren Kindern die Erlaubnis erteilen, diese Apps schon vor dem Mindestalter zu benutzten. Trotzdem sollte man vorsichtig sein. Einmal ein peinliches Bild ins Netz gestellt, bekommt man es nie wieder komplett gelöscht. Deswegen sollte man sich gut überlegen, was geschrieben und verschickt wird.

Tabea Chiara Liehr,oliver Kiencke und Jesper Lemke

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