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Keine Winterruhe im Infozentrum Wald und Moor

Neuheide Keine Winterruhe im Infozentrum Wald und Moor

Neue Saison wird vorbereitet / 2016 kamen fast 16 000 Besucher nach Neuheide

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Sehr beliebt sind naturkundliche Wanderungen durch den Stadtforst unter dem Motto „Spurensuche im Winterwald“ in den Februarferien. Gern führt Holger Tessendorf die Teilnehmer zu diesem riesigen Wurzelteller eines Baumes, den Sturm Xaver am 6. Dezember 2013 umgeworfen hatte.

Quelle: Foto: Holger Tessendorf

Neuheide. Winterruhe ? Holger Tessendorf lacht. „Die gibt’s bei uns nicht. Wenn wir gut in die neue Saison starten wollen, dann muss man schon jetzt in die Spur gehen.“ Die Latte liegt hoch. Immerhin wurden fast 16 000 Besucher im vergangenen Jahr im Infozentrum „Wald und Moor“ in Neuheide gezählt. Etwa 1000 mehr als 2015.

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Neue Saison wird vorbereitet / 2016 kamen fast 16 000 Besucher nach Neuheide

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Sehr gut angenommen wurden auch wieder die naturkundlichen Führungen durch das Ribnitzer Große Moor. „Rund 3000 Besucher nahmen 2016 von April bis Oktober an diesen teil“, erläutert Holger Tessendorf. Fast jeden Tag waren er und Norbert Pusback, mit dem er sich die Wanderungen teilt, in dieser Zeit mit Besuchergruppen unterwegs. „Unterm Strich waren es rund 200 Führungen“, so Holger Tessendorf.

Seit Mai 2012 arbeitet er im Infozentrum „Wald und Moor“. Und seit 2012 teilt er sich mit Norbert Pusback, der Rentner ist, diese Führungen „Allein wäre das nicht zu schaffen“, so Tessendorf. Zumal seit 2012 als saisonverlängerndes Angebot auch Wanderungen von November bis April nach Anmeldung angeboten werden.

Die kalte Jahreszeit wird genutzt, um die Saison zu planen und Verhandlungen unter anderem mit Hotels und Kurverwaltungen zu führen, macht Tessendorf deutlich. Für 2017 seien bereits jede Menge Termine unter Dach und Fach. So seien die Führungen zu den Feiertagen, von Ostern über den 1. Mai bis Silvester, schon jetzt ausgebucht. Sie werden seit 2013 angeboten.

In den Wintermonaten kümmert sich Tessendorf auch um die Werbung und das Marketing. Geworben wird unter anderem mit Aushängen. Tessendorf: „Die gestalten wir selbst und fahren sie auch aus.“ An rund 50 Standorten wird mit den Aushängen auf das Infozentrum aufmerksam gemacht, so in Graal-Müritz, Dierhagen und Neuhaus. Jedes Jahr werden auch tausende neue Flyer gedruckt. Die werden unter anderem auf Fischland, Darß und Zingst sowie in Markgrafenheide, Rostock und Graal-Müritz bis nach Marlow und Bad Sülze verteilt. Geworben wird auch per Internet. Da wird der Winter genutzt, um die Inhalte der Internetseite zu aktualisieren. Der Winter ist auch die Zeit, in der die Infotafeln überarbeitet und erneuert werden. Die alten stammen noch aus der Mitte der 90er Jahre und wurden analog erstellt. Die neuen Tafeln, von denen die ersten bereits zu sehen sind, wurden auf digitaler Basis erstellt.

Und schließlich, so Tessendorf, stehen im Winter auch Grundreinigungsarbeiten im Info-Zentrum an, damit zu Saisonbeginn alles tipptopp sauber ist.

Besonders wichtig ist ihm die Arbeit in den Schulen. So war er auch in diesem Jahr wieder im Januar bei den Viertklässlern der Grundschule „Theodor Bauermeister“ und der Grundschule der Bernstein-Schule in Ribnitz sowie erstmals auch in der Löwenzahn-Schule in Damgarten zu Gast, um in Sachen Naturschutz zu werben. „Wenn sich die Kinder dann auf oft sehr rührende Weise bei mir bedanken, ist das der schönste Lohn für mich“, sagt Tessendorf.

Wenn die Saison startet, sei es schwierig, die Besetzung des Infozentrums und die Wanderungen unter einen Hut zu bekommen. Das funktioniere nur deshalb, weil ab Mai wieder Mitarbeiter des Vereins zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung Ribnitz-Damgarten eingesetzt werden können, so Tessendorf abschließend.

Edwin Sternkiker

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