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Grimmen Kerstin Notzkes Erntekrone in der Besuchergunst vorn
Vorpommern Grimmen Kerstin Notzkes Erntekrone in der Besuchergunst vorn
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17:35 17.09.2017
Anneliese Homann, ihre Tochter Kerstin Notzke und Rosemarie Schmidt (v. l.) präsentieren ihre Erntekrone 2017 - klein, der diesjährigen Ernte entsprechend. Quelle: Anja Krueger
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Groß Bisdorf

Für einen Platz unter den ersten Dreien hat es die Erntekrone von Kerstin Notzke aus Groß Bisdorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) diesmal nicht gereicht. Auf einem guten Platz vier schnitt sie bei der diesjährigen Erntekronenschau im Freilichtmuseum Klockenhagen ab.

Mehr als 2000 Besucher feierten gestern in Klockenhagen ein prächtiges Erntedankfest. Und das, obwohl der Vorsitzende des Bauernverbandes in Nordvorpommern, die Ernte als „bescheiden“ bezeichnete. „Das Jahr fing euphorisch mit einer guten Ernte der Gerste an“, sagte Frank Hartmann. Doch dann begannen die Ausfälle. Regen. Hagel. Entsprechend der Ernte gestaltete auch Kerstin Notzke, die beim Anfertigen der Krone von ihrer Mutter Anneliese Homann untertützt wurde, ohne viel Schnickschnack. 16 kunstvolle Erntekronen hingen in der Museumsscheune. Eine von ihnen war der unangefochtene Favorit: Die Krone von Heidrun Brünning aus Kavelstorf gewann mit großem Vorsprung vor den geflochtenen Kunstwerken von Nicole Range, Marie Luise Groth aus Bartelshagen und Kerstin Notzke.

2253 Besucher aus allen Bundesländern – außer dem Saarland – stimmten in den vergangenen Wochen ab und bestimmten so, welche Binderinnen die ersehnten Pokale mit nach Hause nehmen. Wunderschön sind sie alle“, fand Reinhard Ruschinzik, der seit 25 Jahren zu den stillen Helfern der Erntekronenschau gehört.

Im Freilichtmuseum herrschte gestern emsiges Treiben. Kunstvoll dekorierte Stände boten Herbstdeko, Kürbissuppe und Marmeladen an. Sven Müller grubberte mit seinen beiden Mecklenburgischen Kaltblütern Helene und Valentina ein Feld wie zu Uromas Zeiten und der kleine Karl (1) staunte, als er zum ersten Mal in seinem jungen Leben die sieben Frauen an ihren Spinnrädern erblickte. Karls Mama, Cornelia Kampe (36), kommt aus Greifswald und war zum ersten Mal im Freilichtmuseum: „Weil meine Freundin so von dem Ort geschwärmt hat. Und ich muss sagen, sie hat recht.“ Freundin Diana Krellenberg ist sogar so sehr ins Freilichtmuseum verliebt, dass sie vor vier Jahren hier heiratete. „Das Essen ist wunderbar. Für die Kinder gibt es so viel zu erleben.“ Traktor und Kutsche fahren zum Beispiel. Unermüdlich drehten die vielen Gefährte ihre Runden über den Museumsplatz. Die Besucher waren fasziniert.

Anja Krüger

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