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Grimmen KiJuPa wünscht sich ein eigenes Büro
Vorpommern Grimmen KiJuPa wünscht sich ein eigenes Büro
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00:05 01.07.2016
Leon Pfister (r.), Vorsitzender des Kinder- und Jugendparlamentes der Stadt Grimmen, stellte den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Senioren und Soziales das „KiJuPa“ vor. Quelle: Raik Mielke

„Ich bin wirklich begeistert, wie ihr vor uns aufgetreten seid. Da kann sich so mancher Erwachsener eine Scheibe abschneiden. Ihr macht vor, wie man zusammenarbeitet und das ohne Vorurteile“, war am Mittwochabend nicht nur Abgeordnete Margit Gierke (Linke) vom Auftritt des Kinder- und Jugendparlamentes (KiJuPa) der Stadt begeistert.

Insbesondere die Zusammensetzung des KiJuPa imponierte den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Senioren und Soziales. „Bei euch arbeiten Grund-, Förder-, Regionalschüler und Gymnasiasten zusammen und ihr verfolgt ein gemeinsames Ziel – unsere Stadt besser zu machen. Dafür meinen größten Respekt“, betonte Brigitte Bathke (CDU) und nahm gerne die zwei bescheidenen Wünsche der jungen Leute entgegen. „Wir würden uns sehr freuen, ein kleines eigenes Büro zu haben“, betonte Leon Pfister. Derzeit müssen sich die Schüler in den verschiedensten Einrichtungen jedes Mal aufs Neue einen Raum suchen. „Es wäre schön, wenn man einen festen Anlaufpunkt hat, den wir uns auch als KiJuPa gestalten können“, so der Vorsitzende weiter.

„Ich kann jetzt nichts versprechen, aber wir sollten diesen Wunsch doch irgendwie erfüllen können. Das habt ihr euch durch euer ehrenamtliches Engagement wirklich verdient“, sagte Brigitte Bathke.

Zudem würden die jungen Leute gerne mit einem hochwertigeren Flyer für ihre Arbeit werben.

Und diese Arbeit der KiJuPa-Mitglieder ist sehr facettenreich. „Wir nehmen regelmäßig die Spielplätze der Stadt unter die Lupe und erstellen eine Mängelliste, suchen den regen Austausch zu anderen Parlamenten in Mecklenburg-Vorpommern, oder organisieren U18-Wahlen, um zu erfahren, wie junge Leute gerade wählen würden, wenn sie es schon dürften“, erklärt Pfister und betont: „Unserer Ziel ist es, junge Leute für Politik zu interessieren.“

rm

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