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Kikeriki! Bitte nicht den Schnabel halten

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Grimmen Am Sonntag wird es beim Hähnekrähen hoffentlich wieder laut in der ehemaligen Petersilienbar. Die Züchter hoffen nämlich auf lautstarkes Federvieh.

Grimmen Am Sonntag wird es beim Hähnekrähen hoffentlich wieder laut in der ehemaligen Petersilienbar. Die Züchter hoffen nämlich auf lautstarkes Federvieh. Der ebenso witzige wie spannende Wettbewerb findet am 29. Mai im Grimmener Ausstellungsstellungszentrum der Rassegeflügelzüchter statt. Leon Pfister, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein „Rassegeflügelzuchtverein 1877 Trebeltal“, freut sich auf einen munteren Wettbewerb, mit möglichst vielen Teilnehmern.

Worum geht es eigentlich genau beim Hähnewettkrähen?

Leon Pfister: Dies ist ein klassischer Wettbewerb, der seit Jahren in unserem Verein am Leben gehalten wird. Es geht darum, welcher Hahn in 60 Minuten am häufigsten kräht und sich in seiner Klasse dadurch den Sieg sichert und einen der begehrten Pokale abräumt.

In welchen Klassen gehen die Züchter denn mit ihren Federtieren an den Start?

Pfister: Es gibt genau drei Startklassen. Neben den Großen Hähnen wird auch bei den Zwergen und Urzwergen gekräht, was das Zeug hält.

Und mitmachen kann jeder der einen Hahn zu Hause hat?

Pfister: Die Teilnahmekriterien sind relativ einfach: Es können alle Hähne aus einer gesunden Hühnerhaltung mitmachen.

Wie und wo meldet man sich für das Hähnewettkrähen an?

Pfister: Wer dabei sein möchte, kommt einfach am Sonntag bis spätestens 8.45 Uhr in die ehemalige Petersilienbar. Dann werden die Klassen eingeteilt und schon kann das muntere Krähen losgehen.

Wie genau läuft der Wettkampf dann ab?

Pfister: Kurz bevor es losgeht, werden die Käfige abgedeckt, damit sich die Tiere entspannen. Um Punkt neun Uhr kommen diese Abdeckungen dann wieder runter, was für den Hahn sozusagen den Sonnenaufgang bedeutet und ihn im Idealfalle zum Krähen animiert. Gibt das Tier dann einen vollständigen Kräher ab, macht das zuständige Jurymitglied einen Strich. Wer in einer Stunde am häufigsten krähte, hat gewonnen.

Und Publikum ist bei der Veranstaltung auch erwünscht?

Pfister: Ja. Wir freuen uns sehr über jeden, der am Sonntag vorbeischaut. Ich denke, es wird ein großer Spaß und mal sehen, ob die Hähne an ihre Topleistungen vergangener Jahre anknüpfen können.

Interview: Raik Mielke

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