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Grimmen Kinder lesen im Wasserturm um die Wette
Vorpommern Grimmen Kinder lesen im Wasserturm um die Wette
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02:24 27.03.2014
Lehrerin Marion Piotrowski verteilt Teilnahmeurkunden an die stolzen Vorleser. Der Wettbewerb wird heute ausgewertet. Fotos (5): Almut Jaekel
Grimmen

Märchen statt Hochzeit, aufgeregte Kinder statt nervöser Bräute gab es gestern im Trauzimmer des Grimmener Wasserturms: Fabio, William, Kimberley und die anderen Gewinner des Klassenvorlesewettbewerbs der Friedrich-Wilhelm-Wander-Grundschule versuchten Jury und Schüler mit ihren Beiträgen in ihren Bann zu ziehen.

Fabio Nedea aus der Klasse 1a hatte als Erster die schwerste Aufgabe. Kimberley Hundt (2b) wurde richtig zornig, als sie das wütende Rumpelstilzchen nachahmte. „Ich war total aufgeregt bevor es losging“, sagte Lydia Gladrow (3b). „Aber ich lese zu Hause viel, am liebsten Tiergeschichten“, begründetet sie, warum von der Nervosität während ihres Vortrags nicht allzu viel zu merken war.

Zunächst lasen alle neun Teilnehmer des Wettbewerbs einen selbst ausgewählten und ihnen bekannten Text. Dabei gelang es Hannes Raesch aus der Lese-Rechtschreib-Schwäche Klasse 2 besonders gut, die verschiedenen Tierstimmen der Bremer Stadtmusikanten zu imitieren. Imke Stremlau (3a) ließ die Zuhörer gemeinsam mit der kleinen Hexe Mini zur Schule fliegen. Und Lydia hatte als Tiergeschichten-Liebhaberin natürlich einen Auszug aus einem Buch dabei, in dem Kätzchen ein neues Zuhause sucht. Zum ersten Mal nahm Karin Harbecke aus der Sprachklasse 4 an einem Lesewettbewerb teil. Mit Abstand hatte sie den längsten Text vorzutragen und durch sie erfuhr das Publikum, wie ein Kater ein russisches Mädchen vor der Hexe Babajaga rettet. In die eisige Antarktis entführte Fenja Wisniewski (4b) Publikum und Jury mit verschiedenen Stimmen und sehr guter Betonung. Doch ebenso gut war auch Paula Fleischmann mit „Streit beim Tanz“aus der Parallelklasse. Und so entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. „Wir starten jetzt in den zweiten Teil, das Lesen des unbekanntes Textes“, erklärte Lehrerin Marion Piotrowski, seit vielen Jahren Organisatorin des Wettstreits an der Grundschule, den Schülern und Edelgard Nautsch sowie Christel Paffenholz aus der Jury.

Die Mädchen und Jungen aus den Klassenstufen drei und vier hatten ein paar Minuten Zeit, sich die Fabeln anzuschauen, während die jüngeren Mitschüler den Wasserturm mit seinen Ausstellungen erkundeten. „Die Fabel vom Löwen und der Maus ist nicht so schwer zu lesen“, schätzte Lydia ein und war gar nicht mehr so aufgeregt wie vor ihrem ersten Auftritt. Auch Imke gelang der fremde Text gut. Und Fenja ließ den Ziegenbock, der vom schlauen Fuchs ausgetrickst wird, beim Sprechen sogar echt ziegisch meckern, was ihr sicherlich ein paar Sonderpunkte einbrachte.

Ausgewertet wird der Wettbewerb übrigens erst heute, eventuell gibt es noch ein kleines Stechen.

Sieger und Platzierte veröffentlichen wir in der morgigen Ausgabe der Grimmener OSTSEE-ZEITUNG.



Almut Jaekel

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