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Grimmen „Kinderkahn“ hat Warteliste bis 2018
Vorpommern Grimmen „Kinderkahn“ hat Warteliste bis 2018
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20:56 04.05.2016
Ein riesiges Kuchenbufett war zum Geburtstag vorbereitet worden.
Grimmen

„Schön wird das Fest“, sangen gestern die Mädchen und Jungen im „Kinderkahn“ in der Greifswalder Straße anlässlich des 17. Geburtstages ihrer fast ein bisschen versteckt liegenden Kindereinrichtung. Und es wurde schön. Sehr schön sogar. Denn ihr 17. Geburtstag war liebevoll vorbereitet worden. Von Eltern, Erziehern und Kindern. Und von Heidi Preißler.

Evangelische Kita feierte gestern ihren 17. Geburtstag / 57 Mädchen und Jungen werden hier betreut

„Dreimal haben wir das Programm geprobt“ erzählte die Seniorin. Seit ihrem Renteneintritt 2003 leitet die ehemalige Musiklehrerin aus der Neubauerschule die frühkindliche Erziehung im „Kinderkahn“.

Und es macht ihr viel Spaß.

Gestern überraschten die Kleinen ihre zahlreichen Gäste mit einer bunten Potpourri von Liedern, die wunderbar passten zum schönen Wetter“. „Wir singen ja schließlich auch den Mai ein“, erklärte Anja Pollmann. Die leitende Erzieherin freut sich über das Engagement der ehemaligen Musiklehrerin, bei der sie selber früher einmal Unterricht hatte. Deshalb weiß sie zu gut, wie sehr sich Heidi Preißler ins Zeug legen kann.

57 Kinder besuchen zurzeit die evangelische Einrichtung „Kinderkahn“ . Sie werden von neun Erzieherinnen in vier Gruppen betreut.

„Wir sind voll ausgelastet“, erklärt die Chefin. „Unsere Warteliste reicht bis 2018/19 hinein“, ergänzt sie und meint: „Diese Situation dürften aber alle Grimmener Kindertageseinrichtungen im Moment teilen“.

Da es sich beim „Kinderkahn“ um eine integrative Tagesstätte handelt, arbeiten hier neben den „normalen“ Erzieherinnen auch Heilpädagogen. In je zwei Gruppen gibt es je vier Plätze für behinderte oder in ihrer Entwicklung zurückgebliebene Kinder, die einer besonderen Förderung bedürfen.

Die Mädchen und Jungen kommen größtenteils aus Grimmen, aber auch aus umliegenden Ortschaften, wie Neuendorf, Bartmannshagen oder Gerlachsruh.

Obwohl es sich beim „Kinderkahn“ um eine evangelische Kita handelt, müssen die Kleinen aber nicht konfessionell gebunden sein, erklärt Anja Pollmann. „Auch die Erzieherinnen nicht“, fügt sie hinzu.

„Zu uns kann jeder kommen, der möchte“, sagt sie , bekräftigt aber zugleich, dass man sich in der Kita aber schon an kirchlichen Dingen orientiert. Zum Beispiel, was das Feste feiern angeht. Ostern würden die Kinder hier eben nicht nur Eier suchen, sondern auch viele Hintergründe zum Fest erfahren. Ebenso zu Weihnachten. „Den gesamten Advent über beschäftigen wir uns mit der Weihnachtsgeschichte“, erklärt sie. Der ehemalige Grimmener Pastor der Marienkirche Heinz Wenzel bekräftigt, ausdrücklich dass die Kita von der Struktur her nichts mit der Kirche zu tun hat. „Sie wird von einem selbstständigen Verein getragen“, sagt er. „Das war auch unser Ziel , als wir uns vor 17 Jahren daran machten, diese Einrichtung aufzubauen“, ergänzt seine Frau Dorothea. „Damals gab es hier nur ein Bauernhaus an der Straße“, erinnert sich der ehemalige Pastor. Mittlerweile sind moderne Bauten hinzugekommen. Der letzte 2007.

Von Reinhard Amler

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