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Kirchenruine: Land will weiter fördern

Rolofshagen Kirchenruine: Land will weiter fördern

Glawe: Gute Chance für Fenstersanierung des Rolofshagener Denkmals

Rolofshagen. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) macht Mut: „Die Chance für eine 100-prozentige Förderung ist relativ groß“, sagte Glawe gestern der OZ. Versprechen könne er nichts, aber „wir werden uns Mühe geben, zumindest an die 100 Prozent heranzukommen.“ 120000 Euro seien für die Sanierung der Fenster der Rolofshagener Kirchenruine insgesamt reserviert. Man stelle Gelder zur Verfügung, „um die Ruine mit ihrem hohen, denkmalschützerischen Wert“ wetterdicht zu bekommen, hob der Minister die Bedeutung des Bauwerks hervor.

Die Gemeinde Papenhagen kann sich finanziell nicht an der Fenster-Restaurierung beteiligen. Einen entsprechenden Beschluss hatten die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung gefasst. Grund dafür ist die klamme Gemeindekasse. „Wir bedauern das sehr, haben aber Verständnis dafür“, sagt Barbara Frentzel-Beyme, die Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Rolofshagener Feldstein-Kirchenruine, der regelmäßig kulturelle Veranstaltungen in dem mehr als 700 Jahre alten Gebäude organisiert. Ohnehin spendiert die Gemeinde für die Arbeit des Vereins jährlich 1000 Euro. „Das werden wir auch im kommenden Jahr fortsetzen, wenn der Haushalt es hergibt“, verspricht Bürgermeisterin Ilona Kindler (Wählergemeinschaft).

Zum zehnjährigen Jubiläum des Vereins im Sommer dieses Jahres hatte Wirtschaftsminister Harry Glawe angeregt, doch auch für die Sanierung der zerstörten Fenster der historischen Kirchenruine Förderung zu beantragen.

Bei einer Beratung zu diesem Thema im Wirtschaftsministerium Ende September war auf der Grundlage von Angeboten von etwa 90000 Euro Kosten für die Fenster-Restaurierung ausgegangen worden.

Wenn der Verein bei einer nur anteiligen Förderung Eigenmittel bereitstellen müsste, wäre das problematisch für die Ehrenamtler. „Das Geld müssten wir dann zusammensammeln, bei Sponsoren“, sagt Barbara Frentzel-Beyme. Denn der Verein hat sich wegen des Sanierung des Südpfeilers der Kirchenruine mächtig verausgabt. Als der Efeu vom Pfeiler entfernt worden war, traten Schäden zutage, mit denen keiner vorher gerechnet hatte. „Es musste mehr Material gekauft werden und es hat länger gedauert“, erzählt die Vereinsvorsitzende. Etwa 8000 Euro habe der Pfeiler am Ende verschlungen. „Wir sind blank“, stellt Barbara Frentzel-Beyme fest.

Die Gemeinde Papenhagen will in der kommenden Woche den Förderantrag für die Fenster-Restaurierung nach Schwerin schicken.

Um den gesamten Kircheninnenraum, der jetzt nur ein Teildach trägt, mit einem kompletten Dach versehen zu können und damit die historischen Mauern von oben zu schützen, hatte das Wirtschaftsministerium des Landes bereits im vergangenen Jahr 25000 Euro bewilligt. Nach einiger Verzögerung laufen jetzt die praktischen Vorbereitungen. „In der übernächsten Woche soll das Dach raufkommen“, freut sich Barbara Frentzel-Beyme.

Peter Franke

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