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Kita-Kinder toben beim Bummi-Sportfest

Grimmen Kita-Kinder toben beim Bummi-Sportfest

Gestern haben 130 Vorschüler die Hindernisse in der Sporthalle des Grimmener Gymnasiums überwunden / Die Veranstaltung soll Spaß an der Bewegung wecken

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Der sechsjährige Kilian Maurice Wagner (l.) und der fünfjährige Sandro Greger aus Grimmen haben sich am meisten auf die Hüpfburg beim Sportfest gefreut.

Quelle: Fotos: Katharina Ahlers (4), Anja Krüger (1)

Grimmen. Hüpfen, balancieren, und krabbeln – beim Bummi-Sportfest am Grimmener Gymnasium sind gestern 130 Vorschüler aus zehn Kindertagesstätten der Region angetreten. An zehn Stationen warteten zahlreiche Aufgaben.

OZ-Bild

Gestern haben 130 Vorschüler die Hindernisse in der Sporthalle des Grimmener Gymnasiums überwunden / Die Veranstaltung soll Spaß an der Bewegung wecken

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„Wann können wir endlich zur Hüpfburg?“, fragt Kilian Maurice Wagner. „Ich möchte zeigen, wie hoch ich springen kann!“ Ein bisschen muss sich der Sechsjährige jedoch gedulden. Zunächst geht es für ihn und die zwölf weiteren Teilnehmer der „Kita Kinderkahn“ aus Grimmen ans Zielwerfen. Auf dem Boden der Halle ist ein Teppich mit aufgemalten Zahlen ausgelegt, die es zu treffen gilt. Kilian Maurice nimmt ein kleines Säckchen, wirft und trifft das Ende der Zielscheibe.

„Das war einfach“, meint der Junge stolz. Sein Freund Sandro Greger nickt. „Wir sind ein gutes Team. Ich denke, wir werden gewinnen“, sagt der Fünfjährige.

Beim Bummi-Sportfest geht es jedoch nicht ums Gewinnen und Verlieren. „Das ganze Leben ist ein Wettkampf. Hier sollen die Kinder einfach Spaß haben“, sagt Organisator Stefan Köpke von der Sportjugend Vorpommern-Rügen. „Wir schreiben keine Punkte auf. Alle sind Gewinner .“

Neben den fünf Grimmener Einrichtungen „Spatzennest“, „Kinderkahn“, „Herman Gmeiner“, „Villa Kunterbunt“ und „Findikus“ sind auch die Kitas „Storchennest“ aus Horst, „Hummelnest“ aus Kandelin, „Gut Behütet“ aus Neuendorf, „Guckmalfix & Drehmalfix“ aus Klevenow sowie eine Gruppe der Kita „Sonnenschein“ aus Griebenow vertreten.

Letztere lässt sich am Hindernisparcours von Schülern des Gymnasiums die nächste Aufgabe erklären. Zunächst müssen die Sportler über einen Kasten klettern, auf eine Matte springen, durch einen Tunnel krabbeln und schließlich über eine Bank laufen. „Ich mag Balancier-Übungen“, sagt die vierjährige Elena Boos. „Aber ich bin aufgeregt.“ Erzieherin Jenny Stancke lächelt. „Die Kinder, die 2015 dabei waren, haben schon erzählt, was uns erwartet. Elena konnte es gar nicht mehr abwarten.“

Auch die Betreuer fiebern mit. Petra Glawe steht am Seitenrand und feuert ihre Schützlinge an. „Super, Ida“, ruft die Erzieherin aus Klevenow. Das Mädchen schiebt ein Rollbrett an, auf dem ihre Freundin Hannah Lewing Platz genommen hat. Kaum ist das Ende der Bahn erreicht, tauschen die beiden Fünfjährigen die Positionen und fahren in Schlangenlinien zurück. „Das war anstrengend“, meint Ida, nachdem sie das Ziel erreicht hat. „Es war schöner, auf dem Brett zu sitzen, als zu schieben Das Steuern war schwierig.“ Für Erzieherin Glawe ist das Sportfest ideale Gelegenheit, bei Kindern die Freude an der Bewegung zu wecken. „Die Kleinen sind auf einem guten Stand. Sie haben viel Bewegungsdrang und dürfen sich hier ordentlich austoben“, meint die Pädagogin. „Außerdem lernen sie, zu warten und Reihenfolgen zu akzeptieren.“

Nachdem er einige Parcours gemeistert hat, darf Kilian Maurice nun auf die ersehnte Hüpfburg. „Das macht Spaß“, ruft der Sechsjährige, während er auf und ab springt. „Wenn wir mit allem fertig sind, möchte ich nochmal zu dieser Station.“

Katharina Ahlers

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