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Grimmen Knirpse haben „Krabbenkiste“ wieder
Vorpommern Grimmen Knirpse haben „Krabbenkiste“ wieder
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00:00 10.05.2017

Altenpleen. Alle Altenpleener Steppkes sind wieder in ihrem Haus, der „Krabbenkiste“. Denn die umfassende Sanierung ist beendet (die OZ berichtete). Musste eine Gruppe doch während der Bauarbeiten nach Groß Mohrdorf ausweichen. „Wir danken dem Bürgermeister noch mal, weil er uns sein Büro zur Verfügung gestellt hat“, so Storchennest-Geschäftsführerin Anke Ehrecke und strahlt. „Die Kita ist wirklich sehr schön geworden. Wir haben jetzt dort sogar ein Kinderrestaurant. Ganz toll.“

272000 Euro kostet der Umbau des Kindergartenbereiches. 167500 Euro werden aus dem Landes-Förderprogramm zur integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL) dazugegeben. Bauherr und Eigentümer ist die Gemeinde Altenpleen, die über einen Refinanzierungsvertrag das Geld beim Träger Storchennest-Verein abstottert. Anders wäre die Investition nicht möglich gewesen, denn auch für die dringende Sanierung der Grundschule, die ebenfalls auf Hochtouren läuft, muss Altenpleen über den Amtsanteil einen großen Batzen zahlen.

Decken, Dämmung und Fußbodenbeläge wurden neu gemacht, stammten sie doch zum Teil noch aus DDR-Zeiten. Die Außentüren wurden ebenso erneuert wie die gesamte Heizungsanlage, auch die Elektrotechnik ist neu. Und die Räume wurden auch im Schnitt etwas verändert – angepasst an die Funktionalität im Kita-Alltag. So entstand zum Beispiel ein zweites Bad. Damit ist jetzt der komplette Kindergartenbereich saniert worden. Und die Kinder freuen sich natürlich auch über den neu gestalteten Hof, den man auch über große Balkontüren erreichen kann.

Die Kita-Baumaßnahme begann im November und ist jetzt mit etwas Verzug fertig. Da das Dach und auch der Krippenbereich schon vor einigen Jahren saniert wurden, haben wir dann ein komplett neu gestaltetes Haus. „Und das ist passend zu unserem Kneipp-Konzept ganz in Pastelltönen gehalten“, sagte Kita-Leiter Frank Zorn gegenüber der OZ, der mit seinen Kollegen auch Kindersauna und Kneippbecken in die tägliche Arbeit einbinden kann.

Eines möchte der Kita-Chef noch loswerden: „Wir danken allen Beteiligten. So haben die Bauleute wirklich Rücksicht auf unsere Ruhezeiten genommen. Die Eltern hatten Verständnis, dass einige jetzt ihre Kinder nach Groß Mohrdorf bringen müssen. Toll auch, dass der dortige Bürgermeister Bernd Kopmann diese Übergangsvariante ermöglichte. Und auch meinen Kollegen wurde im Zuge der ganzen Bauerei einiges abverlangt.“ Einweihung wurde inzwischen auch schon gefeiert. „Wir haben die Eltern eingeladen und sie durchs Haus geführt“, so Frank Zorn.

Das alles so toll geworden ist, verdankt der Storchennest-Verein auch der Planerin Renate Habrich, Bau-Ingenieurin aus Stralsund. „Mit ihr arbeiten wir schon seit Jahren zusammen, sie hat einfach ein gutes Händchen für das, was die Kleinen brauchen. Und dafür setzt sie sich auch mit den Bauleuten auseinander“, sagt Anke Ehrecke.

Die Krabbenkinder

81 Plätze hat die Kita Krabbenkiste. 63 Mädchen und Jungen werden in den drei Kindergartengruppen betreut – eine davon ist ausschließlich den Vorschulkindern vorbehalten.

Außerdem gibt es vier integrative Plätze, von denen zwei zurzeit belegt sind.

130000 Euro wurden bereits 2010 in die Sanierung der 18 Krippenplätze gesteckt.

123 Schulkinder werden im Hort betreut, und der befindet sich sowohl in der Altenpleener Schule als auch in der Kita Mohrdorf.

15 Mitarbeiter und Kita-Chef Frank Zorn kümmern sich um den Nachwuchs, dazu kommt eine technische Kraft.

Ines Sommer

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