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Kreis unterstützt Familienbildung

Stralsund Kreis unterstützt Familienbildung

Konzept für die nächsten zwei Jahre beschlossen

Stralsund. Die Familienbildung im Landkreis Vorpommern-Rügen soll stärker gefördert werden. Dafür hat der Jugendhilfeausschuss des Kreistages in dieser Woche ein sogenanntes Umsetzungskonzept beschlossen, das Probleme aufdeckt und für die kommenden zwei Jahre festlegt, was genau unterstützt werden soll.

Angebote der Familienbildung sollen zu einem gelungen Zusammenleben bzw. einem gelungen Familienalltag beitragen, etwa durch Selbsthilfegruppen sowie Beratungs- oder Freizeitangebote.

Ein Problem ist die ungleiche Verteilung der Angebote. Familienbildungsangebote gibt es im Kreisgebiet bei 31 Trägern.

Während das Festland mit 16 Maßnahmen in Ribnitz-Damgarten und elf Maßnahmen in Grimmen und Stralsund relativ gut abgedeckt ist, fehlen vor allem auf der Insel Rügen Angebote. Fünf sind es dort.

„Hier müssen wir versuchen, die Förderung zu intensivieren“, sagte Dörte Heinrich, Fachdienstleiterin Jugend in der Kreisverwaltung. Erste Gespräche für neue Angebote seien bereits geführt worden.

Das Umsetzungskonzept ist auch eine notwendige Voraussetzung, um Fördermittel in Höhe von rund 68000 Euro vom Land zu bekommen. Rund 10000 Euro gibt der Kreis dazu. Für eine relativ geringe Fördersumme „eine ziemlich umfangreiche Zuarbeit“, befand Ausschussmitglied Frank Hunger. Laut Dörte Heinrich gehe es weniger um das Geld, sondern vielmehr darum, überhaupt einen Leitfaden für die Unterstützung von Familien zu haben. Drei bis vier Träger sollen mit maximal 10000 Euro strukturell gefördert werden, andere projektbezogen.

Im Mittelpunkt der Unterstützung der kommenden zwei Jahre soll nicht nur der Erhalt der bestehenden Struktur stehen. Vor allem neue Angebote sollen gefördert werden. Die Unterstützung fokussiert sich vor allem auf Familien mit Kindern im Alter von null bis 14 Jahren.

Fortgesetzt wird zudem die Förderung der sogenannten intensiven Hortbetreuung. Zehn Standorte hatte der Landkreis 2014 festgelegt, die bemessen an der Anzahl an Hortkindern insgesamt 630500

Euro an zusätzlicher Förderung aus Landes- und Kreismitteln bekommen, um beispielsweise Kinder mit seelischer Behinderung oder Verhaltenauffälligkeiten zu betreuen.

Robert Niemeyer

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