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Grimmen Aus der Traum vom Finale im MV-Pokal
Vorpommern Grimmen Aus der Traum vom Finale im MV-Pokal
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05:09 15.04.2013

HandballPokal Final-Four: Stavenhagener SV - HSV Grimmen 23:20 (13:13).

Die Frauen des HSV Grimmen verlieren, nach einer kampfbetonten Partie, ihre Halbfinalbegegnung beim diesjährigen Final Four gegen den MV-Ligisten aus Stavenhagen mit 23:20.

Der HSV ging trotz des Aufstieges in die landeshöchste Spielklasse als klarer Außenseiter in die Partie. Doch von einem Unterschied war in der ersten Halbzeit nichts zu sehen. Beide Teams lieferten sich einen verbissenen und harten Kampf.

Das 1:0 war Grimmen vorbehalten und diese Führung hatte auch einige Zeit bestand. Stavenhagen zeigte sich beeindruckt von der spielerischen Stärke des HSV und schaffte es, auf längere Zeit nur die Führung des Außenseiters zu egalisieren. Grimmen blieb ständig in Front dank einer soliden Abwehrleistung. Beim 6:4 konnte sich der HSV sogar mal auf zwei Tore absetzen.

Stavenhagen reagierte mit einer Auszeit, da SSV-Trainer Wickel unzufrieden mit der Mannschaft war. Einige Umstellungen in seinem Team brachten Stavenhagen wieder zurück ins Spiel. Grimmen hatte nun vermehrt Probleme mit der Spielmacherin und der Kreisläuferin des SSV. Aber durch hart erkämpfte Ballgewinne blieb der HSV bis zum 8:9 in Führung, ehe der Viertplatzierte der MV-Liga, die nun vermehrt auftretenden Fehler des Verbandsligisten gnadenlos bestrafte. Stavenhagen ging beim 10:9 das erste Mal in Führung. Doch absetzen konnten sie sich nicht, weil Grimmen hartnäckig blieb.

Das Spiel war also weiter spannend und es ging folgerichtig mit 13:13 in die Pause. Aus dieser kam der HSV aber schwach wieder raus. Die Fehler häuften sich und die in Hälfte zwei unglücklich agierenden Schiedsrichter taten ihr übriges.

Stavenhagen baute die Führung auf 16:13 aus. Grimmen blieb die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte torlos, ehe sie ein Siebenmeter zum 16:14 erlöste. Der SSV bestimmte weiterhin das Spiel, weil der HSV zu harm- und ideenlos in seinem Angriffspiel agierte.

Der MV-Ligist hatte Lunte gerochen und träumte nun vom Finale. Innerhalb kurzer Zeit bauten sie den Vorsprung bis zur 48. Minute auf 22:16 aus. Eigentlich sollte es schon fast die Vorentscheidung sein. Aber Grimmen stemmte sich jetzt gegen die Niederlage und dem Aus.

Der HSV nahm die Spielmachern aus dem Spiel und schon fiel Stavenhagen nichts produktives mehr ein. Grimmen eroberte nun einen Ball nach dem anderen. Doch mehr als der 22:19 Anschluss gelang nicht mehr, denn drei verworfene Siebenmeter und fünf Hundertprozentige wurden in den letzten Minuten fahrlässig liegen gelassen.

Macht der HSV davon nur zwei oder drei ins Tor des SSV bekommt das Spiel noch eine Wende. Aber am Ende setzte sich der MV-Ligist mit 23:20 gegen die Trebelstädter durch. Trotzdem zeigte sich Trainer Abe nach dem Spiel mit der Mannschaft zufrieden. "Die Moral hat gestimmt. Trotz des hohen Rückstandes hat sich das Team nie aufgeben und kämpfte sich zurück in die Partie. Ein paar Fehlwürfe weniger und das Spiel wäre noch einmal spannend geworden.“, so der Trainer.

Der HSV Grimmen spielte mit: Hagedorn, Radohs, Boldt 2, Langschwager 2, Henning 2, Ronzka, Riewe 5/2, Wittmann, Mietzner, Korom, Rösike 1,Schacht 2, Kaatz, Rambow 6/2.

ma

Dem Grimmener SV gelingt drei Minuten vor Schluss der verdiente Ausgleich. Marcel Max mit Doppelpack.

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