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Debatte um höhere Musikschul-Gebühren

Stralsund Debatte um höhere Musikschul-Gebühren

Umland-Bürgermeister zeigen sich geizig

Stralsund. In der Debatte um höhere Musikschulgebühren für Kinder, die nicht in Stralsund, sondern im Landkreis Vorpommern-Rügen wohnen, aber die städtische Musikschule besuchen, haben die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden eine finanzielle Beteiligung größtenteils abgelehnt.

Nach Angaben von Stralsunds Vize-OB Holger Albrecht (CDU) hätte lediglich der Bürgermeister der Gemeinde Kramerhof, Christian Seide, Bereitschaft signalisiert, entsprechende Zuschüsse für städtische Musikschüler, die in Kramerhof leben, zu zahlen.

Die weiteren Bürgermeister würden sich allenfalls gesprächsbereit zeigen, wenn alle anderen Gemeinden im Umland der Hansestadt ebenfalls bereit seien, Zusatzbeiträge an die Hansestadt zu überweisen.

In der Tendenz stieß die Anfrage bei den Gemeinden aber auf Ablehnung. Der Prohner Bürgermeister Peter Messing würde einen Zuschuss vom Talent eines Musikschülers aus seiner Gemeinde abhängig machen, sagte Holger Albrecht.

Mit Landrat Ralf Drescher (CDU) seien gleichlautende Gespräche bislang noch nicht geführt worden, ergänzte Albrecht auf Nachfrage von CDU-Fraktionschef Ronald Zabel während der Sitzung der Stralsunder Bürgerschaft am Donnerstag. Daraufhin desavouierte Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) Albrecht und betonte, dass er sehr wohl mit Drescher gesprochen habe. Allerdings mit einem nur bescheidenden Ergebnis. Badrow: „Wir können nicht davon ausgehen, dass der Kreis den Rest bezahlt.“ Schuld sei die angespannte Haushaltssituation.

Die Bürgerschaft hatte die Stadtverwaltung bereits vor Monaten beauftragt, mit der Kreisverwaltung über mögliche Lösungswege zu verhandeln. Andernfalls müssten Landkreis-Kinder, die in der Stralsunder Musikschule Unterricht nehmen, anders als Kinder, die in der Hansestadt zu Hause sind, höhere Gebühren zahlen.

Eine Begründung dafür ist insbesondere die in den Fraktionen von CDU und der Wählergemeinschaft Bürger für Stralsund (BfS) vertretene Ansicht, dass die Hansestadt über die Kreisumlage die Kreismusikschule in Grimmen auch indirekt mitfinanziert.

Benjamin Fischer

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