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Grimmen lockt wieder mit der Bandnacht

Grimmen Grimmen lockt wieder mit der Bandnacht

Mindestens sechs Stunden Livemusik im Kulturhaus / Sechs Gruppen haben zugesagt

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Nicole Becker aus Greifswald und Holger Kumm aus Grimmen von der Band „Lika a rock“. Sie waren eine von sieben Gruppen, die bei der Grimmener Bandnacht 2015 auftraten. Fotos (2): Reinhard Amler, Agentur

Grimmen. „Wir freuen uns schon riesig“, sagt Dirk Brodmann, Schlagzeuger von „Like a Rock“ aus Richtenberg. Auch in diesem Jahr ist seine Truppe am 23. April wieder bei der Bandnacht in Grimmens Kulturhaus „Treffpunkt Europas“ mit von der Partie.

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Mindestens sechs Stunden Livemusik im Kulturhaus / Sechs Gruppen haben zugesagt

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Nur zehn Euro Eintritt

10 Euro kostet ein Ticket für die Bandnacht am 23. April. 100 sind bereits verkauft, weitere vorbestellt. Die meisten werden erfahrungsgemäß aber an der Abendkasse verkauft.

300Fans waren im vergangenen Jahr bei der Wiederauflage der Bandnacht in Grimmen dabei. Diesmal sollen es mehr werden, hoffen die Veranstalter.

„Und wir kommen auch wieder mit komplettem Bläsersatz“ kündigt Musik-Urgestein Brodmann schon mal an. Zu hören sein wird etwas von den „Blues Brothers“, die momentan erfolgreich am Theater Vorpommern laufen, lässt er sich schon mal entlocken. Und auch ein Solostück auf dem Saxophon.

Im vergangenen Jahr, als die Bandnacht erstmals nach acht Jahren in Grimmen wieder stattfand, hatte „Like a Rock“ nicht nur mit toller Show samt Videoeinblendung für Aufsehen gesorgt, sondern auch mit Titeln, die man sonst nicht alle Tage hört. Brian Ferrys „Let‘s stick together“ war dabei, ebenso wie „The letter“ in der Originalversion der „Box Tops“.

Wie Thorsten Erdmann, Sprecher der Stadt Grimmen, gestern ankündigte, werden die Richtenberger diesmal der Opener sein. Los geht es ab 20 Uhr. Insgesamt sechs Gruppen treten auf. Die letzte wird etwa um 2 Uhr von der Bühne gehen, rechnet Erdmann. Und das wird „Lebenszeit“ sein. Deren Name entstammt übrigens einem der wohl bekanntesten Titel der Puhdys von 1981. Und damit ist auch schon gesagt, welche Musik sich dahinter verbirgt: Ostrock. Das Publikum darf sich freuen auf so bekannte Titel, wie „Blauer Planet“ von Karat, „Als ich fortging“ von Karussell oder „Geh zu ihr“ von den Puhdys.

„Das Projekt ‘Lebenszeit‘ gibt es seit 2012“, erklärt Posaunist Carsten Schulz. Wie Schlagzeuger Maik Skopp wurde er einst im Tribseeser Blasorchester groß. Letzterer war es auch, der vor vier Jahren die zündende Idee mit der Band hatte, erzählt Schulz, obwohl es gar nicht so leicht ist, diese Titel einzustudieren.

Aber der Erfolg gibt der Band recht. „Ostrock steht immer noch hoch im Kurs beim Publikum“, weiß Schulz aus persönlicher Erfahrung. „Es macht Höllenspaß“, sagt er.

Dreimal hintereinander war die Gruppe bei der traditionellen Stralsunder Bandnacht im November in der Alten Brauerei aufgetreten. Auch vor der Bundeskanzlerin hat die Gruppe in Stralsund schon musiziert. In Grimmen ist sie das erste Mal. Thorsten Erdmann bezeichnet „Lebenszeit“ sogar als Ehrengast. Die Band wird den Schlusspunkt bei der Bandnacht setzen, sozusagen als Abräumer nach „Transit“. Und mit dieser Gruppe kommt sogar eine Original-Ostband aus Berlin. Transit wurde Ende 1973 von Egon Linde (Gesang, Gitarre) und Siegfried Scholz (Keyboard) gegründet. Ihr wohl bekanntester Titel war „Ich fahr an die Küste“. „Der wird natürlich gespielt“, sagte gestern Lutz Krüger von der Band, die etwa 20 Jahre nichts von sich hören ließ, aber jetzt wieder dicke da ist.

Aber „Transit“ hat auch neue Titel dabei von ihren in den letzten Jahren erschienenen CDs „Durchs Leben“ und „Übers Meer“. Insgesamt wird das Konzert eine Stunde plus Zugabe lang sein, rechnet Krüger. Dass die Band in Grimmen auftritt, verdankt sie guten Beziehungen, die Krüger zu Morten Kabisch, dem Kulturhausleiter, hat.

Wie 2015 ist auch wieder „Honest“ dabei. Auch diese Barther Band hat etwas Besonderes. Bei ihr stehen nämlich Opa und Enkel gemeinsam auf der Bühne: Uwe Grawe (64) spielt den Bass, Enkel Timmy (17) sitzt am Schlagzeug. Komplettiert wird die Band von Henrik Jahnke (27). Die drei bieten viele Titel aus der old scool des Rock zwischen Jimi Hendrix und Eric Clapton, wie Grawe sagt.

Mit „Still Crazy“ kommt ein weiteres Urgestein aus Stralsund nach Grimmen. In der Band vereinen sich neben Musikern aus der Hansestadt auch welche aus Altenpleen, Greifswald und Abtshagen.

Last but not least soll auch die Grimmener Gruppe „Sanddorn“ nicht unerwähnt bleiben. Sie wird wie schon 2016 die Pausen zwischen den Auftritten mit guter handgemachter Musik im Foyer überbrücken.

Erklingen wird Swing, Jazz, Flamenco und Blues, also eine breite Mischung aus vielen musikalischen Genres. Absolut zum Hinhören.

Von Reinhard Amler

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