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Gruselig schöne Kinderoper auf die Bühne gebracht

Horst Gruselig schöne Kinderoper auf die Bühne gebracht

Horster Grundschüler erzählen musikalisch die Geschichte von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen / Aufführung wurde mit viel Applaus bedacht

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Günther kann sich einfach nicht gruseln, selbst wenn ihn noch so viele Schreckensgesichter umgeben.

Quelle: Roswitha Pendzinsky

Horst. „Es ist eine besondere Aufführung und das Resultat von neun Monaten Arbeit“, macht Opernregisseurin Henriette Sehmsdorf auf das Publikum neugierig. „Es ist eine kleine Oper, in der gesungen und musiziert wird, in die viele eigene Ideen eingebracht wurden und bei der die Kinder die Entwürfe für die Bühne und die Kostüme selber gemacht haben. Und vor allem, haben sie viel geprobt“, fasste Sehmsdorf, in deren Händen die Regie und künstlerische Gesamtleitung lag, die Arbeit der letzten Wochen zusammen.

Ich mag eigentlich nicht so gerne vor so vielen Menschen singen. Ich versuche, so gut wie es geht zu spielen.“Tobias Musäus, Darsteller

Die Kinder, das sind die Jungen und Mädchen der Grundschule Horst. Sie haben alles kennengelernt, was zu einer richtigen Aufführung gehört. Da darf auch das Lampenfieber vor dem Auftritt nicht fehlen. Tobias Musäus gibt kurz vor Beginn ehrlich zu: „Das Theaterstück gefällt mir sehr. Aber ich mag eigentlich nicht so gerne vor so vielen Menschen singen. Ich versuche, so gut wie es geht zu spielen.“

Und dann scheint alle Aufregung verflogen zu sein. Tobias singt mit klarer Stimme und begeistert das Publikum. Sein Vater Immanuel, selbst Musiker, staunt: „Ich finde es großartig, wie die Kinder sich bewegen. Es ist richtig toll. Ich bin überrascht, wie schön Tobias singt. Er hat zu Hause nichts verraten, nur den Text gelernt.“

Begeistert ist auch Christa Bonjakowski, die Oma von Charlyn und Alia. „Die Bühnenbilder sind fantastisch. Ich bin begeistert, was die schon alles können.“ Alle Darsteller schlüpften in mehrere Rollen, die Hauptfigur des Günter, der sich einfach nicht gruseln konnte, war bei allen Kindern die beliebteste. Wer gerade nicht auf der Bühne stand, spielte im Orchester aus selbstgebauten Instrumenten.

Kirchenmusiker Benjamin Saupe begleitete lediglich auf dem Keyboard das sich durchs Stück ziehende Lied „Wir singen von einem in der Ferne, der auszog, das Gruseln zu lernen.“

Das Stück ist angelehnt an eines der Hausmärchen der Gebrüder Grimm. Den Namen der Hauptfigur haben sich die kleinen Darsteller selbst ausgesucht und sich sichtbar mit der Rolle identifiziert. „Man merkt ihnen die Freude am Spielen an. Es wäre schön, wenn die Arbeit fortgesetzt werden kann“, so Pastor Fred Burmeister. Des Lobes voll ist auch Musikpädagogin Heike Elftmann, die für den Instrumentenbau und die musikalische Grundlagenarbeit verantwortlich war. „Die Kinder waren total spitze “, sagt sie.

Das Publikum spendete tosenden Applaus für die fantastische und einmalige Vorstellung, in der neben Eltern und Verwandten auch die Lehrer und viele Mitschüler saßen. Am Ende wurden alle Requisiten versteigert. Mit viel Humor übernahm Ulf Gebhardt-Jesse diese Aufgabe. Der Erlös fließt in die Abschlussfahrt der Schüler.

Roswitha Pendzinsky

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