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Heimatmuseum im Mühlentor wird 30

Grimmen Heimatmuseum im Mühlentor wird 30

Zum Jubiläum im Juni soll die digitale Sammlung freigeschaltet werden

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In verschiedene Ausstellungen lädt das Heimatmuseum im und am Mühlentor.

Quelle: Foto: Almut Jaekel

Grimmen. Das Heimatmuseum im Mühlentor gibt es am 15. Juni 2017 genau 30 Jahre. Dann sollen besonders interessante Ausstellungsstücke des Grimmener Museums auch weltweit im Internet bewundert werden können. Und für das Jubiläum bereitet Museumsleiterin Dr. Sabine Fukarek unter anderem eine große Fotoausstellung zum Jubiläum vor.

OZ-Bild

Zum Jubiläum im Juni soll die digitale Sammlung freigeschaltet werden

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„Zeitungsartikel und Bilder aus den vergangenen drei Jahrzehnten werden dann in 20 großen Wechselrahmen zu sehen sein“, berichtet sie. Es gebe knapp 30 Chronik-Bände. Sie alle ackere die Museumsleiterin momentan durch auf der Suche nach den wichtigsten Ereignissen. Zu sehen sein soll auf jeden Fall die erste Sonderausstellung im Museum im Jahr 1987, die damals vom Kulturbund organisiert wurde. Dabei sind auch Fotos von Umbauten im Haus, vom Fund des bekannten Grimmener Urs und von Plakaten, die für die regelmäßigen Sonderausstellungen warben. „Vor allem wollen wir aber die Menschen zeigen, die mit unserem Museum verbunden sind – wie ehemalige Mitarbeiter, Besucher oder Künstler, die hier ihre Werke ausstellten.

Die Jubiläums-Foto-Exposition wird im Sonderausstellungsraum zu sehen sein. „Und wahrscheinlich außerdem im Flur, weil sonst der Platz nicht ausreicht“, vermutet Sabine Fukarek.

Wenn der erste Jubiläums-Akt am 15. Juni mit der Foto-Ausstellungs-Eröffnung Geschichte ist, kommt sozusagen die zweite Runde. „Dazu müssen die Gäste nur einmal über die Straße ins Alte Gemeindehaus gehen“, sagt Sabine Fukarek. Dort gibt es in einem Vortrag und noch mehr Fotos noch weitaus mehr über die Geschichte des Grimmener Heimatmuseums zu erfahren. Auch dieser Teil der Feierlichkeiten sei übrigens öffentlich, jeder Interessierte sei willkommen und könne auch seine Fragen zum Haus loswerden. Fukarek: „Am liebsten würde ich dabei alle willkommen heißen, die in den vergangenen 30 Jahren etwas mit unserem Haus zu tun hatten: beim Bau, die Mitarbeiter, die vielen Helfer, Künstler und natürlich unsere Gäste.“ Die Museumsleiterin hofft auf viele gute Gespräche, interessante Erinnerungen und neue Erkenntnisse.

Bevor es anschließend wieder ins Museum zurück geht, soll die digitale Sammlung des Grimmener Heimatmuseums freigeschaltet werden. Derzeit werden die einzelnen Exemplare mit Fotos und Informationen in diese Sammlung eingepflegt. Hans Dieter Hein aus Anklam bereitet die digitale Freischaltung vor, so dass Besucher dieser Website in der Sammlung gezielt suchen und finden können. Damit wolle man neugierig machen auf das, was im Haus zu sehen sei, aber auch bei ganz speziellen Suchen beispielsweise in der geologischen, in der kulturhistorischen oder der frühgeschichtlichen Sammlung helfen.

Ein Internetanschluss reiche, diese Leistung sei kostenfrei und könne dann auch im Museum selbst genutzt werden. Fukarek: „Dort wird ein Besuchercomputerplatz eingerichtet.“

Bisher seien allerdings erst 336 Stücke des Heimatmuseums von insgesamt etwa 6000 eingegeben“, erklärt Sabine Fukarek. Es sei also absehbar, dass es bis zur Freischaltung Mitte Juni nicht zu schaffen sei, alles zu veröffentlichen. Seit einem Jahr und acht Monaten etwa sei sie selbst bereits dabei, eine zweite Kraft seit etwa sechs Monaten. „Aber wir bleiben weiter dran“, verspricht sie und freut sich darauf, zukünftig auch innerhalb des Museums mit diesem Überblick arbeiten zu können. „Bisher haben wir lediglich unsere Karteikarten“, erklärt sie.

Und weil diese Erfassung noch so viel Zeit und Kraft kosten wird, hofft Sabine Fukarek, beim Jubiläum weitere Mitstreiter zu finden, die sie zukünftig dabei unterstützen möchten.

Denn schließlich gilt es nach dem diesjährigen Jubiläum des Mühlentor-Museums schon das nächste vorzubereiten: 2019 gibt es nämlich seit 90 Jahren eine Museumssammlung in Grimmen. Von der ursprünglichen Sammlung, die seit 1929 auf dem Boden des Rathauses existierte, sind übrigens noch einige Stücke zu sehen.

Museum

62800 Besucher wurden bisher gezählt.

Gezeigt werden unter anderem Stücke aus einer Sammlung, die zuvor – seit 1929 – in einer Ausstellung auf dem Rathausboden untergebracht war.

Begehungen dieses Bodens waren noch in den 50er-Jahren möglich.

Der Heimatforscher Gerhard Strübing entwickelte dann die Idee eines neuen Museums.

Standort wurde das Mühlentor, eines der drei erhaltenen Stadttore der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Ein besonderes Ausstellungsstück ist der Ur- Schädel (Urrind), 1989 nahe der Trebel geborgen; er stammt von einer etwa vierjährigen Kuh mit 1500 kg Lebendgewicht aus dem 13.

Jahrhundert vor Christus.

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag     14 bis 17, Freitag   10 bis 13, erster und letzter Sonntag im Monat 14 bis 17 Uhr.

Almut Jaekel

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