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Schönheitskur für das Schloss Griebenow

Griebenow Schönheitskur für das Schloss Griebenow

Sanierung des Gebäudes für 1,5 Millionen Euro / Der Baubeginn soll bereits im August erfolgen

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Die Freitreppe soll hufeisenförmig – wie auf dieser historischen Aufnahme zu sehen – originalgetreu wieder hergestellt werden.

Quelle: C. Noatnick

Griebenow. Das Barockschloss Griebenow soll wieder ein richtiges Schmuckstück werden. Auch wenn an dem 1709 erbauten Gutshaus bereits viel getan wurde, sollen nun weitere Schönheitskuren erfolgen. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe sagte gestern 1,5 Millionen Euro für die Sanierung des Kleinods zwischen Greifswald und Grimmen zu. „Baubeginn ist der 17. August“, machte Glawe anschließend auch gleich Nägel mit Köpfen.

Jürgen Hoffmann, Vorsitzender des Fördervereins Barockschloss zu Griebenow, dagegen hält den Ball noch flach. An den Augusttermin mag er noch nicht so recht glauben. „Aber wer weiß, wenn es mit den Anträgen und Ausschreibungen jetzt schnell geht, geht es vielleicht doch ganz schnell los“, sagt er. Im Zuge der neuen Sanierungsrunde sollen in dem Schloss sowohl außen wie innen Baumaßnahmen vorgenommen werden.

„Vorgesehen ist zum Beispiel, die Freitreppe originalgetreu wieder herzustellen. Hufeisenförmig führt diese dann zum Eingangsportal. Rechts und links werden Sockel für Putten errichtet. Auch wenn es diese nicht mehr gibt. „Die sind irgendwann gestohlen worden“, weiß Hoffmann. Im Verein trage man sich jedoch mit dem Gedanken, irgendwann wieder Skulpturen entlang der Treppe aufzustellen.

Sicher dagegen ist, dass im Zuge der Treppensanierung ein barrierenfreier Zugang zum Schloss ermöglicht werden soll.

Erneuert werden soll auch die Fassade des Schlosses. Dazu gehört neben einem neuen Putz auch der Einbau von originalgetreuen Fenstern. „Die werden, wie es damals üblich war, nach außen aufgehen“, so Hoffmann. In Sachen Putz werde man sich noch einmal beraten. „Heute ist eine große Sitzung mit der obersten Denkmalbehörde und dem Architekturbüro anberaumt. Danach wird es endgültig Klarheit darüber geben, wie im Falle der Schlossfassade verfahren werden soll“, sagt der Vereinsvorsitzende.

Im Inneren des Schlosses gebe es gleich mehrere Baustellen: So sollen die Balkenköpfe im Dachgeschoss ebenso saniert werden wie der Parkettfußboden in einigen Räumen. Zudem sollen Arbeiten im Gewölbekeller vorgenommen werden. „Ich könnte mir vorstellen, dass man später darin Ausstellungen zum Schloss, dem Park und auch zum Pferdesport in Griebenow, der hier einst groß geschrieben wurde, unterbringen kann“, schaut Jürgen Hoffmann voraus. Geplant ist weiterhin ein Outdoor-Ertüchtigungsplatz auf dem Areal zwischen Remise und Kapelle, der von Klein und Groß gleichermaßen genutzt werden kann.

So sehr sich Hoffmann auch über den nächsten Schritt, das Schloss zu sanieren, freut, so beschert ihm doch die Vorstellung, dass der Bau während des Publikumsbetriebes erfolgen wird, einige Sorgenfalten. „Das wird nicht einfach werden, aber wir bekommen das hin. Da bin ich sicher“, zeigt er sich optimistisch. Immerhin hat der Förderverein bereits Erfahrung mit solchen Situationen: Auch bei der jüngsten größeren Sanierungsaktion vor etwa fünf Jahren wurde der Publikumsverkehr während der Baumaßnahmen aufrecht erhalten.

Schloss erhält barrierefreien Zugang

1,5 Millionen Euro werden für die Sanierung des Schlosses Griebenow zur Verfügung gestellt.

Sowohl an der Außenfassade als auch im Inneren des Schlosses sollen Baumaßnahmen durchgeführt werden.

Die Freitreppe soll originalgetreu wieder hergestellt werden. Der Schlosszugang wird dabei barrierefrei gestaltet.

Das Schloss wird im Zuge der Sanierung in Sachen Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht.

Baubeginn soll laut Wirtschaftsminister Harry Glawe am 17. August ein.

Claudia Noatnick

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