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Stadtgesichter, Schiffe und Wasserwesen

Stralsund Stadtgesichter, Schiffe und Wasserwesen

Am Donnerstag öffnet eine neue Ausstellung in der Marienkirche: Andreas Lampe aus Greifswald, RolandWolff vom Darß und der Berliner Jens Prockat zeigen ihre Werke

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„Der Grieche und der Inder“ nennt Andreas Lampe dieses Foto, das 2013 in München entstand.

Quelle: Andreas Lampe

Stralsund. Drei Männer, eine Ausstellung: Am Donnerstag wird in der Eingangshalle der Marienkirche eine neue Kunstschau unter dem Motto „Stadtgesichter, Schiffe und Wasserwesen“ eröffnet. Zu sehen sein werden in einer schönen Verbindung Fotos des Greifswalders Andreas Lampe, Schiffsobjekte des Holzgestalters Roland Wolff, der auf dem Darß lebt, und Fundstücke von Jens Prockat aus Berlin.

OZ-Bild

Am Donnerstag öffnet eine neue Ausstellung in der Marienkirche: Andreas Lampe aus Greifswald, RolandWolff vom Darß und der Berliner Jens Prockat zeigen ihre Werke

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Vernissage am 1. April

Die Ausstellung „Stadtgesichter, Schiffe und Wasserwesen“ wird vom 24. März bis 1. Mai in der Eingangshalle der Stralsunder Marienkirche gezeigt. Zu sehen sind Fotos und Objekte von Andreas Lampe, Roland Wolff und Jens Prockat.

Zur Vernissage laden die drei Künstler am 1. April um 16 Uhr in die Marienkirche ein.

Die Bilder von Andreas Lampe entstanden in den letzten fünf Jahren in verschiedenen Städten Europas, darunter in Brügge, Paris, Ronda, München, Berlin und Hamburg. Lampe wurde 1962 geboren und lebt seit 35 Jahren in Greifswald. Bereits seit drei Jahrzehnten fotografiert er. Anfangs habe er die Bilder noch selbst in der Dunkelkammer entwickelt. Nach der Wende entstanden viele Reisefotografien quer durch Europa. Ab 2010 habe er sich der „Straßenfotografie“ verschrieben. Sein großes Vorbild ist der französische Fotograf Henri-Cartier Bresson (1908-2004).

„Die Entdeckungsreisen mit der Kamera sind voller Spannung und Freude“, beschreibt Lampe seine fotografischen Streifzüge. Und nicht selten würden die Bilder eine kleine Geschichte erzählen. Deshalb sei er jetzt auch neugierig auf die Reaktionen der Besucher.

Roland Wolff, Jahrgang 1964, verbrachte seine Kindheit und Jugend auf dem Darß. Er hat Tischler gelernt, war aber nicht nur in dem Job tätig, sondern arbeitete auch mit alten Menschen und Behinderten, im Museum und in der Landschaftspflege. Der Vater von zwei Kindern ist Autodidakt und seit 2004 freischaffender Holzkünstler. Jedes Jahr zeigt er in Ausstellungen seine neu entstandenen Schiffe. „Seit Jahrzehnten lässt mich dieses Thema nicht los, und es bewegt mich, immer wieder, neue Schiffe ins Leben zu rufen“, sagt er.

„Für mich werden diese eigenständig und unabhängig“, lädt Wolff die Ausstellungsgäste ein, mit auf die Reise zu gehen. „Schiffe wecken unsere Sehnsucht und Fantasie, unsere Träume fahren hinaus zu neuen Ufern“, erklärt er. Das Holz stamme aus den Wäldern und von den Stränden der Umgebung. Nicht selten sei der Schiffsrumpf schon im Holz erkennbar.

Auch Jens Prockat (geboren 1944), verwendet für seine Objekte meist Fundstücke: Holz, Steine und Metallschrott. „Mit möglichst wenig Zusätzen versuche ich, daraus etwas Neues zu erschaffen“, sagt er.

Der Betrachter soll schließlich Freude am „Mitentdecken“ haben und vielleicht sagen: „Das müsste ich doch auch können!“.

Der Berliner hat eine Lehre als Plakatmaler absolviert und Musik sowie Gebrauchsgrafik studiert. Von 1969 bis 1974 arbeitete er als Typograf beim Eulenspiegel Verlag in Berlin und ist seit 1974 freiberuflich tätig — als Typograf, Illustrator und Fotograf. Vorwiegend beschäftigt er sich mit der Buchgestaltung.

Da auch Roland Wolff „dem Lauf des gewachsenen Holzes“ folge, ist Jens Prockat überzeugt, dass die Objekte sehr gut zueinander passen.

Von Marlies Walther

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