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Stralsund und Gryfino peilen großes Pommern-Projekt an

Stralsund Stralsund und Gryfino peilen großes Pommern-Projekt an

Zum Auftakt ist jetzt im Katharinenkloster eine Fotoausstellung mit historischen Aufnahmen aus beiden Städten zu sehen

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Sind sich der gemeinsamen Geschichte bewusst: Claudia Hoffmann vom Stralsund Museum und Leszek Ludwiniak, in Gryfino zuständig für internationale Beziehungen, vor der Lubinschen Karte von Pommern (Anfang 17. Jahrhundert) im Katharinenkloster.

Quelle: Peter Koslik/pressestelle Der Hansestadt

Stralsund. Neue Möglichkeiten für die alte Ernst-Moritz-Arndt-Schule in der Mönchstraße eröffnen sich durch die Zusammenarbeit zwischen Stralsund und dem polnischen Gryfino. Christine Peters von der Stadterneuerungsgesellschaft (SES) erklärte am Rande der Eröffnung einer Fotoausstellung, dass die beiden Städte die gemeinsame Kultur und Geschichte Pommerns nicht nur aufarbeiten, sondern auch in dauerhaften Ausstellungen darstellen wollen. „In Stralsund könnte dafür das Gebäude der ehemaligen Arndt-Schule genutzt werden“, sagte sie. „Die Partner in Polen denken daran, ihr historisches Löwenpalais zu einem Kulturzentrum umzubauen.“

OZ-Bild

Zum Auftakt ist jetzt im Katharinenkloster eine Fotoausstellung mit historischen Aufnahmen aus beiden Städten zu sehen

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Geld für die Sanierung der Gebäude könnte über einen Fördertopf der EU (Interreg) fließen. Peters: „Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr einen entsprechenden Antrag stellen können.“ Dabei erinnerte sie an die enge Zusammenarbeit zwischen den Musikschulen in Stralsund und Stargard Szczecinski in Polen, die zur Basis für die Sanierung des ehemaligen Landständehauses in der Badenstraße wurde, wo jetzt das Musikschulzentrum der Hansestadt sein Zuhause hat.

Die Fotoausstellung, die gestern im Katharinenkloster eröffnet wurde, ist praktisch der Auftakt für die neue Zusammenarbeit zwischen Stralsund und Gryfino. Claudia Hoffmann, amtierende Leiterin des Stralsund Museums, begrüßte dazu offizielle Vertreter der kleinen Stadt, die etwa 20 Kilometer südlich von Stettin am östlichen Mündungsarm der Oder liegt. Zu sehen sind in jeweils sechs Rahmen mehrere historische Ansichten der beiden Städte. Leszek Ludwiniak, zuständig in Gryfino für die internationalen Beziehungen: „Ziel dieses Projektes ist, dass die Bewohner der beiden Städte die jeweilige andere Stadt näher kennenlernen.“ Zu sehen sind die Bilder noch bis 5. Juni im Stralsund Museum. In Gryfino wurden sie bereits gezeigt.

Claudia Hoffmann kündigte an, dass im kommenden Jahr mit dem Pommerschen Künstlerbund im Stralsund Museum eine Ausstellung geplant ist, an der neben der langjährigen Partnerstadt Stargard Szczecinski auch Gryfino mitwirkt.

Die offiziellen Beziehungen zwischen Stralsund und Gryfino sind relativ jung. Im Frühjahr 2015 vereinbarten der stellvertretende Bürgermeister von Gryfino, Pawel Nikitinski, und Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) eine grenzübergreifende Zusammenarbeit, um das gemeinsame Kultur- und Naturerbe zu wahren, zu schützen und zu fördern.

Greifenhagen 1254 von Herzog Barnim I. gegründet

Gryfino (Greifenhagen) liegt im äußersten Westen der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Die Stadt hat 21000 Einwohner, mitverwaltet werden kleine Ortschaften im Umland mit weiteren 10000 Einwohnern.

Herzog Barnim I. von Pommern verlieh Greifenhagen 1254 das Stadtrecht. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt stark zerstört. Als sie unter polnische Verwaltung gestellt wurde, erhielt sie den Namen Gryfino.

Jens-Peter Woldt

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