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Tausende Besucher beim 17. Michaelifest

Tausende Besucher beim 17. Michaelifest

Offene Werkstätten geben Gästen einen Einblick in die Arbeit der Bewohner der SOS-Dorfgemeinschaft

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Viele Gäste nutzten die Chance und schauten in die verschiedenen Werkstätten der SOS-Dorfgemeinschaft. Hier ein Blick in die Weberei.

Hohenwieden Eines der größten Kulturfeste der Region fand am Sonnabend zum inzwischen 17. Mal vor den Toren der Stadt Grimmen statt.

OZ-Bild

Offene Werkstätten geben Gästen einen Einblick in die Arbeit der Bewohner der SOS-Dorfgemeinschaft

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Eckdaten zur Entstehung der SOS-Dorfgemeinschaft

Das SOS-Dorf besteht in Hohenwieden seit 1998.

4 Hausgemeinschaften mit 32 Plätzen gibt es für die Bewohner.

Im Jahre 2009 konnte das neues Dorfhaus mit Cafe und Bioladen eingeweiht werden. 2011 wurde die Dorfmeisterei wieder aufgebaut und 2012 die neue Tischlerei eröffnet.

Seit eben nunmehr 17 Jahren feiert die SOS- Dorfgemeinschaft Hohenwieden ihr traditionelles Michaelifest. Tausende Besucher tummelten sich am Samstag auf dem Gelände der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, welche sich in Trägerschaft des Kinderdorfvereins befindet, und feierten gemeinsam ein stimmungsvolles Kulturfest. Denn wie Hans-Peter Fromm , Leiter der SOS-Dorfgemeinschaft bei seiner Eröffnungsrede betonte, ist das Michaelifest inzwischen weit mehr als nur ein Tag der offenen Tür. „Neben einen Blick in die Werkstätten haben Sie die Gelegenheit ganz viel in unserer Dorfgemeinschaft zu erleben. Dafür haben wir ein schönes Programm vorbereitet“, erklärte er. Die OSTSEE-ZEITUNG schaute sich beim Michaelifest um und wollte erfahren, warum so viele Besucher jedes Jahr aufs Neue in die Dorfgemeinschaft strömen. „Wir sind seit Jahren mit dabei“, betonte Besucherin Christel Bucker . Die 67-Jährige war mit dem Rad nach Hohenwieden gekommen und schaute sich die vielen selbstgebastelten Dekorationsstücke an. „Ich habe einen großen Garten und schaue mir hier immer etwas ab. Toll, wie liebevoll immer alles herbstlich dekoriert wird“, schwärmte die Grimmenerin. Und glaubte man Monika Krüger , gibt es beim Michaelifest den einfachsten, aber dafür besten Spielplatz überhaupt. „Da bekommt man die Kinder nicht wieder runter“, sagte die 34-Jährige lachend. Und tatsächlich musste man nicht lange suchen, eher man vor Freude kreischende Kinder entdeckt hatte. Aufeinander gestapelte Strohballen waren tatsächlich der perfekte Ort zum Herumtoben. „Wir klettern immer bis ganz oben und springen dann runter“, sagte Stine Schacht völlig außer Atem. Etwas ruhiger, dafür umso kniffliger ging es wenige Meter weiter am Stand von Dana Kottke zu, an dem die Knirpse mit Naturalien basteln konnten. Zwei, welche die Gelegenheit sofort nutzten waren Tjörben (5) und Rieken Koop (9) . „Wir sind mit unserem Opa aus Schwerin hier. Das Fest ist total schön“, erzählte Rieken während des Bastelns. In den Werkstätten informierten sich die Besucher derweilen, was für Produkte bei der Arbeit mit den behinderten Menschen entstehen und staunten nicht schlecht. „Die Weberei hat es mir ja angetan. Unglaublich, wie viel Arbeit dahinter steckt und mit welcher Akribie die Leute bei der Sache sind“, war Erika Grünert begeistert.

Ein unterhaltsames Bühnenprogramm mit viel Livemusik und jeder Menge Köstlichkeiten rundeten das Fest ab. „Man kann hier einfach mit der ganzen Familie hin gehen und das fetzt“, brachte es Norbert Schumacher auf den Punkt.

Raik Mielke

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