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Grimmen Kur- und Heilwald: Fördergeld ist jetzt da
Vorpommern Grimmen Kur- und Heilwald: Fördergeld ist jetzt da
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00:01 15.03.2016

Das Outfit der neuen Grundschule passte zur Bedeutung des Ereignisses. Hier werden in den nächsten Tagen Mädchen und Jungen in ihr schmuckes Domizil einziehen.

Musikalisch umrahmt von den Grundschülern sowie den Kindern der Kita „Waldzwerge“ Bansin, eröffnete Kurdirektor Thomas Heilmann die festliche Veranstaltung. Er begrüßte dazu Landwirtschaftsminister Till Backhaus, Vertreter des Landkreises, des Bäderverbandes sowie der Forstwirtschaft und weitere Gäste aus den Seebädern, die den Kur- und Heilwald voran treiben.

Backhaus betonte in seinem Grußwort, dass er sehr erfreut ist, gerade von der Insel Rügen nach Usedom gekommen zu sein. Er erinnerte daran, dass der Wald seit Jahrhunderten eine große Bedeutung und eine besondere Rolle im Leben spielt. „Wir sind Vorreiter in der Republik, in MV entstehen die ersten Projekte auf dem Weg zu einem Gesundheitsland. Hier in Heringsdorf entsteht der erste Kur- und Heilwald.“

Angesichts wahrlich ausgezeichneter Besucherzahlen geht es darum, den Naturtourismus mit Ostsee und Urlaub zu verknüpfen. Neben dem Ostseebad Heringsdorf hat der Bäderverband mit den Projektpartnern Bad Doberan, Waren (Müritz), Sassnitz und Graal-Müritz weitere Projekte zur „Entwicklung der natürlichen Ressource Wald zum Kur — und Heilwald“ zur Nutzung als Therapeutikum und dessen Vermarktung abgeschlossen. Der Minister lobte den Kur- und Heilwald als kluge Strategie, dazu auch die gute forstliche Arbeit.

„Der Wald dient zum Stressabbau, dem Gedächtnistraining, schützt das Immunsystem, fördert den Herzkreislauf und wirkt sich auch auf den Schlafrhythmus positiv aus“, sagte er. Dazu wurden auch die Badeärzte und Rehaklinik einbezogen. Ein besonderer Dank richtete er an Karin Lehmann vom Eigenbetrieb Kaiserbäder sowie Sven Prabel vom Forstamt. Der Fördermittelbescheid umfasst insgesamt eine Höhe von 490000 Euro. Dieser wurde an den stellvertretenden Heringsdorfer Bürgermeister Marcus Stroemich übergeben. Die Gemeinde beteiligt sich mit 100000 Euro.

Im Anschluss daran wurden die ersten beiden Therapie-Standorte, der Motorik- und der Meditationsplatz besucht.

Von Gert Nitzsche

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