Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grimmen Kurioses
Vorpommern Grimmen Kurioses
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 23.07.2016

Een Spräkwuurd secht: „Wat kümmt von baben, is duppelt tau laben.“ So een Spräkwuurd bi't Wuurd tau nähmen, ward woll kuum eenen infallen. Nu hemm Lüüd erläben künnt, dat 50-Euro- Schiens von baben rägent sünd. Nadem dei iersten Lüüd dat „unverhoffte Geld“ instäken hemm, sünd anner doch Bedenken kamen, un sei hemm dei Polizei raupen. Dei is ok kamen, un Beamte sünd mit eene Ledder up'n Boom stägen, ut den dei Sägen kamen is. Up Äst un Twieg hemm sei all Schiens funnen un denn in dei Kron een Ruhr mit eenen apenen Geldbüdel dorin. Natellt wieren dat övr 200000 Euro. Woans 'ne Katt up'n Boom kümmt, weit man, över woans een Ruhr mit Geld? Dat hett sik späder upklärt. Een Mann wull dat Geld woll vör sien Fru verstäken. Orrer hei hett unnen un baben verwesselt, wat jo vörkamen sall. Jedenfalls wier dat Geld baben. Un nu ward dat wedder „an den Mann“ bröcht.

Kurios is ok eene anner Geschicht, dei ik sülfst erläwt heff. Ik seet 1944 in eenen övervull besett'ten Fronturlaubertoch, dei Urlaubssoldaten in'n Urlaub un wedder trööch an dei Front bröchte. Ok dei Gäng wieren dicht besett't. In uns Afdeil seet ok een Oberfeldwäbel, dei von eenen Buurnhoff stammte un wedder trööch tau siene Einheit führte. Dat wier Nacht, un wägen dei Fleigergefohr brennte keen Licht. In Hamburg-Altona wull een Urlaubersoldat utstiegen un mööste sik dörch den Gang kämpfen. Wi sülln em sien Gepäck dörch dat Finster rutreiken, wiel hei mit Gepäck nich dörch den Gang keem. So würd dat ok makt. Dei Oberfeldwäbel bedeiligte sik an dat Rutreiken. Dei Soldat nehm alls in Empfang un bedankte sik bi uns an't Finster. Wi winktem em noch eis tau un wünschten em eenen gauden Urlaub. Dei Toch führte denn wieder.

Na eene Wiel stünn dei Oberfeldwäbel up un hantierte bi sien Gepäck. Up eenmal reep hei upgerägt: „Mi fählt mien Kuffer.“ Dei fünn sik ok nich an. Dei Oberfeldwäbel wier völlig uplöst un jammerte:

„In'n Kuffer wieren jede Meng' Wust un Schinken, dei ik för miene Kameraden mitnahmen heff.“ Den Kuffer harr hei in dei Düsternis sülfst ut dat Finster an den Urlaubssoldaten gäben. Dei un siene Familie dörften eene groote Freud hatt hemm.

OZ

Mehr zum Thema

Der Greifswalder Polizist Nikolaus Kramer, 39, will für die AfD in den Landtag ziehen. Was wollt ihr von ihm wissen, hatte die OZ auf Facebook gefragt – und es hagelte Reaktionen. Fragen und Antworten hier zum Nachlesen.

20.07.2016

Landtagskandidaten der Grünen lehnen touristische Großprojekte ab / Insel müsse für die Enkel noch lebenswert sein

21.07.2016

Die, die da sind, sind entspannt. Doch viele Urlauber sind gar nicht erst an die türkische Riviera gekommen. Die Angst vor dem Terror war groß - nach dem Putschversuch und der Verhängung des Ausnahmezustands steigt die Verunsicherung. Für die Urlaubsgebiete ist das verheerend.

28.07.2016

Für 80 junge Leute endete mit einer Feierstunde die erfolgreiche Ausbildung am Berufsbildungswerk Greifswald.

23.07.2016

Vier Frauen und neun Männer meistern drei Prüfungsaufgaben / Betrieb von Henning Heß aus Klausdorf sorgt für Top-Bedingungen beim diesjährigen Kreis-Leistungsmelken der Bauernverbände Nordvorpommern und Rügen

23.07.2016

Konstruktion erhält den Ingenieurbaupreis / Kritik und Probleme bleiben dennoch

23.07.2016
Anzeige