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Grimmen Kutschbock punktet mit Hausmannskost
Vorpommern Grimmen Kutschbock punktet mit Hausmannskost
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00:00 13.04.2013
Mirko Hahn und Mutter Doris Hahn in ihrer Gaststätte „Zum Kutschbock“, die sie seit dem Jahr 2004 betreiben. Quelle: Peter Franke
Brandshagen

Zu Ostern wurde in der Gaststätte „Zum Kutschbock“ offiziell die Saison gestartet. Jetzt gelten die Sommer-Öffnungszeiten. Eigentlich sollten in dem Bau einst Kinder spielen. Doch aus dem geplanten Kindergarten, fertiggestellt nach der politischen Wende, wurde dann doch eine Dorfschänke. Die wechselte mehrfach den Betreiber, stand am Schluss mehr als fünf Jahre leer. Seit 2004 ist Mirko Hahn (33) der Betreiber des „Kutschbock“, den er gemeinsam mit seiner Mutter Doris (58) sowie einer Angestellten in Schwung hält. Mirko Hahn lernte Maurer, bevor er die Gastronomie für sich entdeckte und sich in verschiedenen Gaststätten ausprobierte. Doris Hahn bringt ihre Kochkünste ins Geschäft ein und ist ansonsten „Mädchen für alles“.

„Wir sind eine Dorfgaststätte und bieten Hausmannskost. Und so sind auch die Preise, mit denen man leben kann“, versichert Mirko Hahn. Spezialität des Hauses, so ist zu erfahren, sei die „Kutscherpfanne XXL“ mit Schnitzel, Pilzen und Röstkartoffeln.

Natürlich muss sich auch eine Dorfgaststätte rechnen. Und so freuen sich die Doris und Mirko Hahn, die im Restaurant 60 Plätze und bei Sonnen-Wetter im gemütlichen Biergarten hinterm Haus 20

Plätze anbieten, besonders über Stammkunden. Wie etwa Angelgäste der unweit gelegenen Marina in Neuhof, die in Brandshagen übernachten und gern zum Speisen einkehren. Das Essen im „Kutschbock“ kommt „frisch gekocht vom Herd“, versichert Doris Hahn. „Wir schälen unsere Kartoffeln noch selbst“, unterstreicht Sohn Mirko. „Auch Leute, die Radtouren machen, kehren gern bei uns ein“, berichtet der Gastronom.

Der Winter sei fürs Geschäft die schwierigste Zeit, berichtet Familie Hahn, die sich die Schülerspeisung als zusätzliches Standbein geschaffen hat. Zwischen 35 und 45 Schulkinder aus dem Bereich der Gemeinde Sundhagen bekommen in der Gaststätte täglich ihr Mittagessen. Und die Lütten sind durchaus wählerisch: „Spaghetti und auch Schnitzel sind die Renner“, sagt Gastwirt Hahn schmunzelnd. Auch für die Sozialstation, die Essen zu Patienten bringt, wird im Kutschbock gekocht. Als praktisch erweist sich, dass ein Bäcker in dem Ex-Gemeindezentrum sein Domizil hat. „So können wir den Gästen ofenfrische Brötchen anbieten,“ sagt Mirko Hahn. Gern auch mit Fisch. Frisch gefangene Schuppentiere von den Fischern in Stahlbrode bereichern die Speisekarte der Gaststätte „Zum Kutschbock“.

Peter Franke

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