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Grimmen Lackmanns Sonnenblumen erfreuen viele
Vorpommern Grimmen Lackmanns Sonnenblumen erfreuen viele
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00:05 04.08.2016
Laila (6) und Luca (10) vernaschen die Gurken von Opa Lothar Stoldt aus Kandelin wie Süßigkeiten.

Das kann sich der siebenjährige Dean recken und strecken wie er will, er kommt einfach nicht an die Blüte der Sonnenblume heran. Viel Farbe bringen die drei Meter hohen Sonnenblumen von Familie Lackmann in die Kirschenallee. Um den Mülltonnenstellplatz des benachbarten Wohnblocks etwas zu verdecken, hat Cornelia Lackmann (57) einige Sonnenblumen gesät. Davon hat nun nicht nur die Familie selbst etwas. Denn bei dieser Höhe können sich auch die Bewohner des Mehrfamilienhauses an den Prachtexemplaren erfreuen. „Die Samen habe ich geschenkt bekommen“, erzählt Cornelia Lackmann. Ob das irgendeine spezielle Sorte sei, wisse sie nicht.

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Gute Chance auf den Gurkenthron: Nicole Radohs’ Riesengemüse ist 58 Zentimeter lang

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Gartenolympiade

Auch ein Geschenk war die die Dipladenia von Charlotte (82) und Werner Kersten (81). „Zum Muttertag war es“, erzählt die Seniorin aus Zarnekow. Beachtlich finde sie, dass dieser Dauerblüher sich vor ihrem Haus seitdem prächtig entwickelt. „Wir wissen kaum noch, wo wir ihn weiterranken lassen sollen“, sagt die 81-Jährige. Noch mehr Gedanken macht sie sich darüber, wo diese südamerikanische Schönheit überwintern soll. „Im Winter muss sie nämlich ins Haus. Sie verträgt keine Kälte und schon gar keinen Frost“, weiß Charlotte Kersten.

Während sich die Familien Lackmann und Kersten über ihre blühenden Gärtnererfolge freuen können, entfacht zwischen den Gärtnern ein heißer Kampf um die längste und/oder schwerste Gurke. In Sachen Länge macht nach derzeitigem Stand die 58-Zentimeter-Frucht von Nicole Radohs keiner etwas vor. „Als Salat oder einfach in Scheiben zum Naschen, so mögen wir Gurken am liebsten“, erzählt die junge Grimmenerin. Ähnlich halten es auch Laila (6) und Luca (10) mit den Gurken von ihrem Opa Lothar Stoldt aus Kandelin. Zwar wurden die geernteten grünen Früchte – die größte hat eine Länge von 47 Zentimetern und ein Gewicht von 1800 Gramm – bereits von der Radohs-Riesengurke übertrumpft, aber essen könnten sie nie genug davon, ist zu erfahren. „Aber Eis schmeckt besser“, verkündet Laila.

Gar nicht mag dagegen Anne Becker (11) aus Glashagen Tomaten essen. Aber diese eine, die eigentlich aus dreien besteht, die fand sie so ulkig, dass sie einfach in die Gartenolympiade gehört, findet das Mädchen. Ganz verschmäht sie die Früchte aus dem Gewächshaus ihrer Mutter aber nicht. „Zu Letscho und Tomatensoße verarbeitet mag ich sie auch“, gesteht die Elfjährige.

Meist als Gemüse zubereitet, verzehren auch Renate Müns (78) aus Grimmen und ihr Mann am liebsten das Gemüse aus ihrem Garten. Allerdings der Kohlrabi, der ein stolzes Gewicht von 2213 Gramm auf die Waage bringt, den gebe sie lieber im Tierpark ab, meint die 78-Jährige.

Noch etwas liegen lassen will dagegen Birgit Ehmann die beiden Kartoffelherzen. Für sie und ihren Mann Ulf haben gerade in diesem Jahr diese beiden Knollen etwas ganz Besonderes. Mehr will sie nicht erzählen, das sei privat. Aber ganz herzig sehen sie – die Kartoffeln – zusammen aus und nehmen so auch an unserer diesjährigen Gartenolympiade teil.

Anja Krüger

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