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Grimmen Lothar Pense ist im „Club 100“
Vorpommern Grimmen Lothar Pense ist im „Club 100“
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00:27 08.05.2018
Gademow

„Eigentlich stehe ich nicht gerne im Mittelpunkt“, gesteht Lothar Pense, nachdem alle Blicke auf ihn gerichtet waren. Der Landesfußballverband (LFV) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zeichneten ihn für seine ehrenamtliche Arbeit im Kreis Vorpommern-Rügen aus. Beim DFB wurde er für ein Jahr in den „Club 100“ aufgenommen, in dem er zusammen mit drei anderen Vertretern aus MV stellvertretend für die 1,7 Millionen freiwilligen Helfer im Fußball steht. Für Penses Verein, den FSV Gademow, gab es Fußballtore und Bälle vom DFB.

Lothar Pense. Quelle: Foto: I. Knodel

In seinen fast 40 Jahren beim Kreisfußballverband hat Pense fast jede Aufgabe schon einmal übernommen. Jugendobmann, Schiedsrichteransetzer, Staffelleiter und vieles mehr. „Ohne Lothar würde ganz vieles nicht so reibungslos laufen. Deshalb wollten wir die Chance ergreifen, ihn zu würdigen, denn das kommt im Alltag viel zu kurz“, lobt Eric Kerkow vom LFV seine Arbeit.

Pense wird immer wieder durch Erfolge, die ihm zeigen, dass auch ein Kreisverband etwas bewegen kann, motiviert. So ist er besonders stolz, dass er die Spielberechtigung für 17-Jährige durchsetzen konnte. „Das haben wir 1994 erstmals im Landesverband vorgeschlagen. 2010 war es endlich so weit. Da brauchten wir einen extrem langen Atem. Aber für die Vereine in unserem Kreis war das wichtig, um ihr Überleben zu sichern“, beschreibt Pense.

Sein langjähriger Einsatz wird vom DFB in diesem Jahr mit der Mitgliedschaft im „Club 100“ besonders belohnt. Am 34. Spieltag besucht er mit anderen Ehrenträgern das Bundesligaspiel zwischen Hertha BSC und RB Leipzig. Im September lädt ihn der Deutsche Fußballbund zum Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich ein. Echte Highlights zum Abschluss, denn Pense bereitet seinen Abschied vor: „Mit Franko Troles, der momentan Schiedsrichteransetzer ist, habe ich jemanden gefunden, der meine Aufgaben übernehmen kann. In der kommenden Saison werden wir gemeinsam die Spiele ansetzen, damit ich im Jahr 2019 meinen Abschied nehmen kann.“ Dann will er nur noch als Sicherheitsbeauftragter beim Kreisfußballverband tätig sein.

Niklas Kunkel

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