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Grimmen MV-Liga Handballer ohne Glanz und Gloria
Vorpommern Grimmen MV-Liga Handballer ohne Glanz und Gloria
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00:00 18.03.2013
Einer gegen vier: Andy Hagedorn setzt sich nach einem Zuspiel seins Bruders (Hintergrund) gegen seine Bewacher durch. Quelle: Steffen Kr�ger

HandballMV-Liga Männer: HSV Grimmen — HB SG Greifswald 35:25 (15:12).

Am Wochenende kam es zum Derby zwischen dem HSV Grimmen und der HSG Greifswald in der Sporthalle Südwest. Die Gäste reisten dabei als krasser Außenseiter in die Trebelstadt, da sie als Vorletzter gegen den Abstieg kämpfen, während der HSV mit einem Auge weiter Richtung Medaillenränge schielt. Am Ende gewannen die Grimmener eine niveauarme Partie gegen aufopferungsvoll kämpfende Greifswalder mit 35:25.

Mit Unterstützung des Trommelwirbels der Grimmener Nachwuchsband „Hinz & Kunst“ legte der Gastgeber einen Blitzstart hin und führte nach drei Minuten mit 4:1. Alles schien in seinen geregelten Bahnen zu laufen. Aber Grimmen hat die Rechnung ohne die kampfstarken Greifswalder gemacht. Die Gäste präsentierten sich vor allem im Deckungsverband bissig und stellten dem HSV vor einige Probleme. Beim 4:4 hatte die SG den Rückstand schnell wieder egalisiert und spielten im Rahmen Ihrer Möglichkeiten gut mit. Grimmen tat sich im weiteren Spielverlauf schwer und vermochte es einfach nicht bestmögliche Torchancen am 48-jährigem Gästekeeper vorbeizubringen. Das Spiel blieb ausgeglichen, weil Greifswald die vielen Fehler des HSV eiskalt bestrafte. Beim 7:7 nach vierzehn Minuten musste Trainer Pohle die Auszeit zücken und stellte fast auf allen Positionen um. Die Abwehr mit dem vorgezogenen Danny Keil wurde nun aggressiver. Dadurch zwang Grimmen die Gäste vermehrt zu Abspielfehlern und schlechten Wurfsituationen. Der HSV kam nun durch die flinken, sowie treffsicheren Axel Schmidt und Matti Pervölz zu einigen Gegenstoßtreffern. Grimmen erarbeitete sich nun wieder einen kleinen Vorsprung (12:9, 13:10 25. Min.) und konnte diese knappe Führung auch bis zur Pause 15:12 behaupten.

Aber auch der Anfang der zweiten Hälfte lief nicht wie gewünscht. Grimmen legte zwar zwei schnelle Treffer zum zwischenzeitlichen 18:13 vor, aber die Gäste gaben nicht auf. Beim 20:18 war Greifswald wieder dran, schaffte es aber nicht dem Spiel eine Wende zu geben. Grimmen steigerte sich jetzt von Minute zu Minute und legte die vorhandene Lethargie ab. Langsam lösten sich die Trebelstädter von den Gästen und gingen beim 23:18 nach 45 Minuten wieder mit fünf Toren in Führung. Dieser Vorsprung wuchs auch dank der individuellen Fehler, sowie nachlassender Kräfte der Gäste, beim 28:19 (51.

Min) auf neun Tore an. Tom Niebuhr entschärfte nun auch einige Bälle und leitete wieder viele einfache Tore des Gastgebers ein. Greifswald ergab sich langsam dem Schicksal und versuchte alles in ihrer Macht stehende um das Ergebnis erträglich zu gestalten. Am Ende war es nicht mehr als ein Pflichtsieg gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion. Greifswald war der erwartet unbequeme Gegner, gegen den sich der HSV lange schwer tat. Aber Grimmen muss endlich wieder den Schalter umlegen, um in den nächsten Wochen die Aufgaben positiv gestalten zu können.

Der HSV Grimmen spielte mit: Niebuhr, Köpke, Pervölz 8/4, Plötz 4, Schmidt 6, Pollex 3,T. Hagedorn 3, A. Hagedorn 2, Kopilow 1, Bernhardt, Schultz 2, Bentzien, Jürgens 4, Köhler 1, Keil 1.

Manuel Abé

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