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Grimmen Männer doch besser als ihr Ruf
Vorpommern Grimmen Männer doch besser als ihr Ruf
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00:00 11.03.2013
Kanzlerin Susanne Bowen, Gleichstellungsbeauftragte Professor Gudrun Falkner, Projektleiter Hannes Weber und Josefine Jastrow (v. l.) inmitten der Plakatausstellung an der Fachhochschule. Quelle: Miriam Weber
Stralsund

„Der Beruf ist zwar wichtig, Familie aber auch“, steht unter dem großformatigen Familienfoto. Worte von Dr. Thomas Hausmann, Mitarbeiter an der Fachhochschule Stralsund. Das Plakat gehört zu einer Ausstellung, die letzte Woche an der FH eröffnet wurde. Initiiert und organisiert vom Servicecenter für Männer, dessen Projektleiter Hannes Weber nach zwei Jahren stolz auf das Erreichte zurückschaut.

Ansinnen des Projektes war es, die Rolle des Mannes bei der Familienarbeit zu stärken, Männer darüber zu informieren und dafür zu sensibilisieren, mehr Verantwortung für die Familie im weitesten Sinne zu übernehmen. Und das bedeutet nicht nur, dass es selbstverständlich sein sollte, dass Männer auch in die Elternzeit gehen wollen und können. Sondern vielmehr gehe es auch darum, dass Thema Pflege innerhalb der Familie noch weiter aus der Tabu-Ecke zu holen.

Rektor Professor Falk Höhn, der ebenfalls auf einem der Plakate zu sehen ist, gestand, dass er es großartig finde, dass bei der Frage der Gleichstellung nun einmal die Männer im Fokus stehen.

Kanzlerin Susanne Bowen betonte in diesem Zusammenhang, dass das ein großes Verdienst von Hannes Weber und seinen Mitarbeitern des Servicecenters sei.

„Sie haben es geschafft, die Gleichstellung von Familie und Beruf auf breiterer Front nicht nur ins Bewusstsein zu rücken, sondern viele Dinge wurden durch ihr Engagement selbstverständlich“, erklärte sie bei der Eröffnung. Acht Plakate zeigen unter anderem Männer der Fachhochschule im Familienkreis. Vom Studenten über die Dozenten bis hin zu den Mitarbeitern und dem Rektoratsquartett, „ein schöner Querschnitt“, wie Hannes Weber findet. Er bedankte sich noch einmal bei denen, die sich zu den Fotos bereit erklärten und so auch klar Stellung bezogen. Professorin Gudrun Falkner, Gleichstellungsbeauftragte an der Hochschule, ist überzeugt: „Diese Ausstellung ist gut für ein positives Image derjenigen Männer, die Verantwortung für ihre Familien übernehmen.“

Die Plakate sollen zunächst in den einzelnen Fachbereichen der Fachhochschule zu sehen sein, bevor sie dann auch dafür eingesetzt werden, wenn sich die FH etwa am Tag der offenen Tür im Ganzen präsentiert. „Schließlich übernehmen wir mit unserem Engagement für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ganz besonders mit diesem Projekt, das die Gleichstellung der Männer voran treibt, eine Vorreiterrolle“, ist Falk Höhn überzeugt.

Da sich das Projekt Ende März dem Ende neigt, wird es ab dem 1. April in das Familiencenter integriert. Mitarbeiterin Josefine Jastrow kann dann ein „gut bestelltes Feld“ übernehmen. So hat Hannes Weber mit seinen Mitarbeitern nicht nur eine Website erstellt, sondern auch eine Beratungsstelle eingerichtet. Außerdem wird es weiterhin einmal im Semester einen Vortrag geben, der sich mit speziellen Themen zur Pflege beschäftigt. Außerdem hat Weber ein weites Netz an Kooperationspartnern gespannt, auf das sich Josefine Jastrow künftig stützen kann.

Miriam Weber

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