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Grimmen Mehr Liegeplätze für die Marina Neuhof
Vorpommern Grimmen Mehr Liegeplätze für die Marina Neuhof
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00:00 13.03.2013
Neuhof

Die Eigentümer der Marina in Neuhof planen, die Hafenanlage am Strelasund nördlich von Brandshagen um 170 Liegeplätze zu erweitern. Deshalb liegt derzeit unter anderem die Vorhabensbeschreibung für das Bauvorhaben „Erweiterung der Hafenbetriebs- und Ferienanlage Marina Neuhof“ zur Einsicht und Stellungnahme im Amt Miltzow aus, erstellt unter anderem von Umweltplan Stralsund.

Sowohl einzelne Interessenten als auch Behörden, Institutionen und Verbände sind aufgefordert, die Pläne zu prüfen und ihre Meinung zum Bauvorhaben zu äußern. „Die erste Entscheidung zu den Plänen liegt dann beim Amt für Raumordnung in Greifswald“, erklärt Marion Wenk aus dem Bereich Bauplanung des Amtes Miltzow.

Derzeit gibt es in der Marina Neuhof 120 Liegeplätze, später sollen es knapp 300 sein, heißt es in der Vorhabensbeschreibung. Ein Winterlager, maritimes Gewerbe, Serviceeinrichtungen sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen werden die Marina ergänzen. Eine Segelschule mit Jugendgästehaus inklusive etwa 100 Betten sowie 23 Ferienwohnungen und acht eingeschossige Ferienhäuser sollen das geplante Ensemble abrunden.

Die Gemeindevertretung von Brandshagen hatte bereits vor der Fusion zur Großgemeinde Sundhagen am 23. September 2003 den Aufstellungsbeschluss für eine Satzung zum Bebauungsplan Marina Neuhof, Hafenbetriebs- und Ferienanlage gefasst.

Zusätzlich zu den geplanten Liegeplätzen gibt es Pläne für das Gesamtgelände, das zu etwa einem Zehntel mit alten Ziegeleigebäuden, zwei großen Lagerhallen und weiteren Gebäuden bebaut ist, die für den Marinabetrieb bereits genutzt werden. Das Gelände umfasst etwa 18 Hektar.

Der gesamte ehemalige Industriekomplex „Alte Ziegelei“ steht unter Denkmalschutz, wird im Vorhabenplan erläutert. Dazu zählen das Maschinenhaus, die Schornsteinruine sowie ein kleines Trafohaus. Die Denkmalschutzbehörde sei mit einer Ferienhausbebauung auf dem Ringofen einverstanden, wenn der Baukörper „Ringofen“ dadurch nicht zerstört werde und das Gebäude in seinen wesentlichen Elementen erhalten bleibe, heißt es in der Beschreibung. Auch eine Ferienwohnbebauung im Erdgeschoss werde nicht abgelehnt, ebenso im Maschinenhaus. Die konkrete Bauplanung müsse jedoch noch mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden. Die Bauherren — die Gebrüder Horst und Klaus Müller-Neuhof als Erben des ehemaligen Industriestandortes — können sich ein kleines Ziegelmuseum in der alten Ziegelei vorstellen.

Die Liegeplätze in der Marina waren laut Aussage der Besitzer während der letzten Jahre zu 100 Prozent ausgelastet, die Nachfrage sei weiter gestiegen. Gegenwärtig gibt es ca. 17 Arbeitsplätze auf dem gesamten Marina-Gelände, inklusive Restaurant und Service-Unternehmen. Um diese zu sichern, sei die Kapazitätserweiterung notwendig, die bisher geringe Betriebsgröße sichere die Existenz nicht.

„Als Gemeinde stehen wir voll hinter diesen Plänen“, sagt Sundhagens Bürgermeister Hajo Hahn. „Der geplante Küstenrad- und Wanderweg zwischen Stralsund und Greifswald führt genau dort entlang und die Erweiterung der Liegeplätze sowie der Bau von Ferienwohnungen wären eine enorme Aufwertung und eine Stärkung des Tourismus in unserer Gemeinde“, betont er auf Nachfrage.

Almut Jaekel

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