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Grimmen Meisterin der Porträtmalerei zeigt Gesichter
Vorpommern Grimmen Meisterin der Porträtmalerei zeigt Gesichter
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00:00 18.03.2013
Stralsund

„Es sind die Augen, die so unglaublich leuchten und darum besonders auffallen“, bemerkte einer der vielen faszinierten Besucher bei Eröffnung der großen Bilderschau von Claudia Hauptmann am Freitagabend im Kulturhistorischen Museum.

Rund 70 Werke der 1966 in Eisenach geborenen Kunstmalerin sind in der großen Galerie im Katharinenkloster bis zum 20. Mai zu bewundern. Den potenziellen Besuchern ist empfohlen, viel Zeit und Muße mitzubringen, denn die Bilder der Künstlerin animieren mit einem eigenen Zwang zum Betrachten, zum Nachdenken, zum Zurückkehren und erneutem Nachdenken.

Ihre Porträts, Akte und teils surrealen Bildkompositionen verleiten zur ständigen Sinnsuche, verbunden mit der Sorge, etwas Wichtiges zu übersehen. Obwohl ihre Bildsprache, geformt vom Realismus und der Leipziger Schule, klar und eindeutig wirkt, scheint sich im Hintergrund der Personen, Landschaften oder bizarren Szenen immer eine weitere Bedeutungsebene zu verbergen. Das macht die starke Faszination ihrer Kunst aus.

Die Malerin selbst meint dazu: „Wichtig ist es mir, den Menschen, der vor mir sitzt, zu erforschen und seinem Wesen zu begegnen.“ Als „Meisterin der Porträtmalerei“, wird sie darum auch in der Vorstellung durch Roland Lange charakterisiert.

„Gesichter, wohin man schaut“, begegnen den Kunstfreunden in der Stralsunder Ausstellung. Diese wird zu einem Ort der Fragen, auch nach dem eigenen Ich, denn die Gesichter und Menschen auf den Bildern wollen keine bloße Bewunderung, sondern fordern zur Reflexion und Interaktion heraus. „Es sind spannende Motive, die zum intensiven Nachforschen Anlass geben“, bestätigt der Stralsunder Klaus Harder und ergänzt: „Eine wunderbare Ausstellung, die viele Besucher verdient!“. Das Kulturhistorische Museum hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Bernd Hinkeldey

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