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Grimmen Mitgliederschwund bei der Verkehrswacht
Vorpommern Grimmen Mitgliederschwund bei der Verkehrswacht
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04:19 13.03.2013

Die Verkehrswacht Ribnitz-Damgarten verliert Mitglieder: Waren es mal 60 Ehrenamtliche, sind es heute nur noch 35. „Und die Zahl sinkt weiter“, machte Joachim Korf, der stellvertretende Vorsitzende, in der Sitzung des Ausschusses für Ordnung, Sicherheit und Verkehr deutlich. Dabei wird die Arbeit nicht weniger. Immerhin 70 Veranstaltungen wurden im vergangenen Jahr bestritten. Dazu gehörten unter anderem die Fahrradcodierung und die praktische Fahrradausbildung der Viertklässler in den Grundschulen. Korf: „Die ist wichtig, weil Kinder mit zehn Jahren, wie gesetzlich vorgeschrieben, beim Radfahren vom Gehweg auf die Straße wechseln.“

Zu den Problemen, mit denen man es jahrelang zu tun hatte, gehörten die Büroräume in der Kreisverwaltung. „Sie waren in einem schlechten Zustand. Das ist jetzt jedoch vorbei. Nach langen Verhandlungen mit dem Kreis haben wir zwei neue Räume zu einem günstigen Mietpreis erhalten. Ich hoffe, dass wir bald umziehen können“, sagte Korf.

Das Hauptproblem sei aber noch nicht gelöst, nämlich die Besetzung der Geschäftsstelle. „Dort stehe ich in absehbarer Zeit allein da“, betonte Joachim Korf. „Es muss was geschehen. Schon deshalb, weil ich bereits jetzt für dieses Jahr 17 Veranstaltungen auf dem Zettel stehen habe.“ Dafür müssten Fördermittelanträge geschrieben werden, das mache man nicht so nebenbei.

Wohin das führt, wenn Personalprobleme nicht gelöst werden, zeige das Beispiel Grimmen. Dort sei die Verkehrswacht aufgelöst worden. Wie der ehemalige Vorsitzende Paul Hückstädt auf OZ-Anfrage mitteilte, habe man keine andere Lösung gesehen, nachdem man beim Arbeitsamt in puncto Bürgerarbeitsplatz „gegen die Wand gelaufen ist“. Größtes Problem der Verkehrswacht Ribnitz-Damgarten sei derzeit tatsächlich die Besetzung der Geschäftsstelle, sagt auch Jens Starck. Der erste Vorsitzende ist sich jedoch sicher, dass das in den Griff zu kriegen ist.

„Bisher hat es immer geförderte Stellen für die Verkehrswacht gegeben. Ich gehe davon aus, dass das auch so bleibt.“ Denn schließlich, so macht er klar, leisten die ehrenamtlich tätigen Mitglieder eine wichtige Arbeit. Mit den Ergebnissen brauche man sich nicht verstecken. Starck sagte weiter, dass es eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern gebe. Dazu gehörten unter anderem die Sparkasse Vorpommern, Stadtverwaltung, Polizei, private Sponsoren und Unternehmen. „Das, und das große Engagement unserer Mitglieder, sind unsere Pluspunkte.“

Edwin Sternkiker

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